Hinspielniederlage: Die SVG, hier mit Martin Wiederhold (r.) beim ersten Saisonvergleich mit den TSV Ottersberg, wollen den Kampf um die Oberliga-Qualifikation beim Tabellendritten mit einem Erfolg beginnen.
Dabei geht es um nicht weniger als die Qualifikation für die eingleisige Oberliga – also mindestens Platz zehn, der zur Teilnahme an der Relegationsrunde berechtigt und von dem der Vierzehnte vom Sandweg momentan sechs Punkte entfernt ist. Trotzdem geht Curcic optimistisch ins Qualifikationsrennen: „Wir sind homogener geworden, haben uns zu einem Team entwickelt.“
Ottersberg hat der SVG-Coach, der seit November im Amt ist, bereits als Zaungast des Hinspiels unter die Lupe nehmen können. „Die SVG hat dumme Fehler gemacht, danach war es für den Gegner einfach“, sagt der Trainer über die 0:3-Pleite am Sandweg. Der TSV, der vor einer Woche in Stade verlor, sei eine spielerisch starke, clevere Mannschaft. „Respekt haben wir auf jeden Fall, aber auch wir können Fußball spielen, sind fitter und härter geworden.“
Die jüngsten Testspiele hätten seinen Spielern geholfen, die Neuzugänge seien gut eingeschlagen. Zwei von ihnen werden in Ottersberg voraussichtlich die Angriffsformation der SVG bilden: El-Zein neben Hilleke in der Spitze und El Eid dahinter. Offensiv wolle Curcic spielen, „das ist die beste Medizin“, nach hinten wird mit zwei „Sechsern“ abgesichert. Fehlen werden Wiederhold, für den ein Einsatz noch zu früh kommt, Beyazit, Coskun und der langzeitverletzte Hafner.
Vor allem auf El-Zein liegen nach den Testspielen die Hoffnungen der SVG – auch in Ottersberg. „Ich habe eine Waffe“, sagt Curcic, „und die heißt El-Zein“. Der achte Platz wäre übrigens die direkte Qualifikation für die eingleisige Oberliga.
Von Eduard Warda
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