Volle Konzentration auf den Return: Benjamin Wesche.
Dass sie das mit großem Geschick taten, verwundert nicht. Schließlich wurde hier die Weltmeisterschaft im Kopfballtischtennis ausgetragen – von seinem Erfinder René Wegner auf den Namen Headis getauft.
Der Name des 2006 entwickelten Spiels erklärt auch schon das Regelwerk. Tischtennis mit dem Kopf, wobei der Ball auch direkt als Volley gespielt werden darf. Doch findet sich die Verwandtschaft mit Tischtennis nur beim Spielfeld und dem Reglement wieder. Ein viel wichtigerer Bestandteil und auch Grund für die wachsende Popularität von Headis ist das Drumherum. Wo Headis ist, ist auch immer Musik und gute Laune. Es erinnert vom Ambiente an Beachvolleyball, wo eine lockere, aber auch emotionale Stimmung herrscht und die Zuschauer durch den DJ und den Moderator mit ins Spiel einbezogen werden. So sieht das auch René Wegner. „Es gibt kaum eine andere Sportart, die so von den Emotionen, der Begeisterung und der Gemeinschaft lebt wie Headis“, ist er überzeugt.
Die stimmungsvolle Kombination konnte man im und am Kaufpark erleben. Bei der zum vierten Mal ausgetragenen Weltmeisterschaft traten rund 150 Spielerinnen und Spieler an, um beim Höhepunkt der jährlichen Turnierserie den Titel zu ergattern. An den beiden Turniertagen zeigten die Teilnehmer mitunter sehr spektakuläre Ballwechsel und begeisterten damit auch Kopfballtischtennis-Neulinge. Ein buntes Rahmenprogramm mit viel Musik und einer Live-Graffiti-Aktion rundeten die Veranstaltung ab, die durchweg zufriedene Gesichter hinterließ.
Wer das Spiel mit Köpfchen einmal ausprobieren möchte findet die wichtigsten Informationen auf der Webseite www.headis.de. Ansprechpartner in Göttingen ist Christoph Köchy, Telefon 05 51/38 18 242; E-Mail: ckoechy@gwdg.de.
nik
Demut ist angebracht, wenn die Bundesliga-Basketballer der BG Göttingen am Sonntag um 16 Uhr im monumentalen Audi-Dome zum Tip-Off gegen den FC Bayern München antreten. mehr