Angriff abgewehrt: Nesselrödens Torwart Philipp Nachtwey (links) und Verteidiger Moritz Heller (Mitte) klären vor dem heranstürmenden Hannoveraner Niklas Berndt.
Trotz der klaren 1:7 (1:4)-Niederlage boten die Platzherren zur Freude von Trainer Marc Sommerfeld gegen den jüngeren, aber weitaus klassenhöheren Gegner jedoch eine gute geschlossene Mannschaftsleistung.
Die Nesselröder erwischten sogar den besseren Start. In der achten Minute überrumpelten sie die 96-Abwehr, als Johannes Schenke das Leder im Anschluss an einen Eckball zum 1:0 für den Außenseiter einköpfte. Für einen kurzen Augenblick waren die Hannoveraner verblüfft, bekamen das Spiel dann aber rasch unter Kontrolle. Mit ihrer taktischen Disziplin, dem gekonnten Verschieben der Viererketten, dem genauen Passspiel und dem hohen Tempo hatten sie das Blatt schon zur Hälfte der zweimal 40 Spielminuten eindeutig gewendet. Im zweiten Abschnitt erhöhten sie von 4:1 auf 7:1, und bei allen sieben Treffern gab es für die TSV-Torhüter Philipp Nachtwey und Lars Nemetz, die sich die Einsatzzeit teilten, nichts zu halten.
„Meine Mannschaft hat nicht aufgegeben, sondern bis zum Umfallen gekämpft – die Jungs waren hinterher alle klitschnass geschwitzt“, berichtete Sommerfeld. Vor über 100 Zuschauern habe sein Team mit zunehmender Spieldauer allerdings immer seltener den Ball vom eigenen Tor fernhalten können, erzählte der Coach: „Ein paar Chancen haben wir uns noch erarbeitet, aber unsere Vorstöße waren nicht so zwingend. Dennoch war es für meine A-Jugend ein schöner Abschluss.“
mbo
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