Schwieriges Unterfangen: Maximilian Kuhle (rechts), hier im Spiel gegen den Bürgerfelder TB, erwartet zusammen mit seinen ASC-Mitspielern die Red Devils aus Bramsche.
Die Kontrahenten trennt lediglich ein Punkt. Das Hinspiel verloren die Königsblauen nach zweifacher Verlängerung unglücklich mit 91:103. Die Ausgangssituation für den Saisonhöhepunkt ist somit klar: Nach der Heimniederlage der Königsblauen am vergangenen Wochenende gegen den Bürgerfelder TB müssen die Göttinger den mit US-amerikanischen Spielern gespickten TuS Bramsche mit mindestens 13 Punkten Differenz nach Hause schicken, um den ersten Platz zu erklimmen. Gewinnt der ASC mit weniger als 13 Punkten Vorsprung, bleiben die Bramscher auf dem ersten Platz.
Mit einem Sieg würde der ASC in jedem Fall den zweiten Platz klarmachen und somit in eigener Halle den Aufstieg feiern. „Meine Mannschaft hat das Potenzial, trotz der Ausfälle, auch Bramsche deutlich zu schlagen. Wir sind gemeinsam bis hier gekommen und haben jetzt die einmalige Chance, aus eigener Kraft Meister zu werden. Wir werden alles daran setzten, dass dieser Traum in Erfüllung geht“, sagt ASC-Coach Marjo Heinemann.
Bei einer weiteren Heimniederlage der Königsblauen wäre Bramsche vorzeitig Meister, und der ASC 46 müsste am letzten Spieltag unbedingt zu Hause gegen den TK Hannover gewinnen, um nicht Gefahr zu laufen, den zweiten Platz doch noch an Bürgerfelde zu verlieren. Neben den langzeitverletzten Özbas, Köhler, van Horn, Jörgensen und Ebeling verletzte sich auch Backup-Point-Guard Matthias Pflaumbaum – sein Einsatz ist ungewiss.
Von Daniel Endres
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