Die Radcross-Weltmeisterschaft im Blick: Gesa Brüchmann fährt in Belgien um Edelmetall.
Göttingen. Das WM-Rennen wird am Sonntag um 11 Uhr gestartet. Stehen Sie in den letzten Tagen vor einem solchen Wettkampf noch voll im Training, oder ist die Vorbereitung abgeschlossen?
Nein, natürlich war ich noch auf dem Rad unterwegs. Am Donnerstag in Göttingen, am Freitag und am Sonnabend stand beziehungsweise steht Training auf der Rennstrecke an. Sonst bin ich viel gelaufen.
Für die Radcross-WM?
Ja, die Strecke in Koksijde ist 2,9 Kilometer lang, gut ein Kilometer davon besteht nur aus Sand, da kann man überhaupt nicht fahren. Das heißt: Abspringen und mit dem Rad auf der Schulter durchlaufen. Das ist sehr anstrengend, deshalb trainiere ich es extra.
Am vergangenen Wochenende haben Sie am Weltcuprennen in Hoogerheide (Niederlande) teilgenommen. Obwohl Sie in einen Sturz verwickelt waren, kamen Sie noch auf Rang 23. Fühlen Sie sich topfit?
Meine Saison ist gut verlaufen, und ich fühle mich gut. Das Ergebnis vom Wochenende hat mich auf jeden Fall motiviert. Vor einem Jahr bin ich dort gestürzt und musste das Rennen beenden. Dieses Mal konnte ich einem Massensturz ausweichen. Mein Rad hat sich aber noch verkeilt, und die Kette war abgesprungen. Als ich wieder in den Pedalen war, war die Spitzengruppe schon weg.
Ihre Saison ist bis jetzt erfolgreich verlaufen. Was rechnen Sie sich für das WM-Rennen am Sonntag aus?
Für jede Fahrerin ist es das wichtigste Rennen der Saison, da legen alle noch mal einen Zahn zu. Ich hab mir da nichts ausgerechnet und gehe die Aufgabe ganz entspannt an. Vielleicht ist das auch eine gute Strategie. Es ist toll, dass ich dabei bin, und wenn ich unter die ersten 20 käme, wäre das richtig gut.
Rein sportlich gesehen zieht der Abstiegsstrudel die BG Göttingen weiter in die Tiefen der Basketball-Bundesliga. Doch für die eigene Moral war die 68:101 (31:45)-Niederlage gegen den amtierenden zweifachen Doublesieger Brose Baskets Bamberg ein Schritt nach vorn, denn vor 2230 Zuschauern haben sich die Veilchen den Respekt ihrer Fans zurückerobert. mehr