Begünstigt wurde der erfolgreiche Duderstädter Endspurt sicherlich auch dadurch, dass mit Stefan Gragert (52.) und Axel Steinbach (55.) zwei torgefährliche Hallenser das Parkett vorzeitig mit Rot verlassen mussten. Allerdings hatte auch die Jahn-Sieben in der Schlussphase bange Momente zu meistern – so zum Beispiel eine zweifache Unterzahl, als Marco Krist und Nerijus Kesilis in der 50. Minute nahezu zeitgleich Zeitstrafen kassierten. Diese kritischen zwei Minuten überstanden die Eichsfelder jedoch ohne Gegentor. Sie selbst schlugen aus ihrem Überzahlspiel meistens gekonnt Kapital. Und was sonst noch gefiel: In der ersten Halbzeit schlossen die Jahner ihre Angriffe konsequent mit flachen Würfen ab (das brachte ihnen die vorentscheidende 20:16-Pausenführung ein), und auch von den Außenpositionen waren sie dieses Mal immer wieder erfolgreich, denn Neuzugang Carlos Swoboda erweist sich immer mehr als die erhoffte Verstärkung.
Von Michael Bohl
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