Die BG Göttingen, die am heutigen Dienstag um 20 Uhr in den Niederlanden bei Eiffel Towers Den Bosch antritt, hat sich bereits als Staffelsieger für das Viertelfinale qualifiziert, der russische Vertreter Krasnye Krylia Samara steht als Gruppenzweiter ebenfalls in der Runde der besten Acht.
Die spannendste Frage für Trainer, Spieler und Fans der BG ist, mit welchem Gegner es die Veilchen im Viertelfinal-Playoff zu tun bekommen, dessen erstes Spiel am Dienstag, 23. März, um 19.30 Uhr in der Göttinger Lokhalle steigt. Nach dem Rückspiel zwei Tage später findet in der Serie Best of Three die eventuell notwendige dritte Partie am Mittwoch, 31. März, wieder in Göttingen statt.
Die Entscheidung über den Viertelfinalgegner der BG fällt heute in Gruppe J, wo sich ab 18 Uhr das kroatische Team KK Zagreb und die Artland Dragons aus Quakenbrück sowie FMP Belgrad (Serbien) und Belgacom Liege (Lüttich) gegenüberstehen. Während die Belgier mit nur einem Sieg in bislang fünf Spielen (6 Punkte) schon aus dem Rennen sind, liegen die drei anderen Klubs mit 3:2 Siegen (8 Punkte) gleichauf. Gewinnt Belgrad zu Hause gegen Lüttich, sind die Serben (im Direktvergleich schlechter als Artland und Zagreb) nächster Gast der BG in der Lokhalle. Der Sieger zwischen Zagreb und Quakenbrück wäre Gruppenerster und Viertelfinalgegner Samaras, der Verlierer ausgeschieden. Weiter käme er nur, wenn Belgrad gegen Lüttich den Kürzeren zieht.
Über die möglichen Konstellationen machen sich BG-Trainer John Patrick und sein Team erst einmal keine Gedanken. Obwohl es heute in der 80 Kilometer südöstlich von Amsterdam gelegenen 135 000-Einwohnerstadt s‘Hertogenbosch um nichts mehr geht, wollen sie ihr Möglichstes geben, den mitreisenden Fans ein ansehnliches Match inklusive Schaulaufen zu bieten und nach dem 89:69 gewonnenen Hinspiel auch das Rückspiel gegen den Zweiten der niederländischen Ehrendivision für sich zu entscheiden.
„Wir wollen das Spiel natürlich auch dazu nutzen, nach der Ulm-Partie unseren Rhythmus wieder zu finden und uns ohne Druck auf die Spiele in Bonn und gegen den MBC sowie auf das Saisonfinale in der Bundesliga vorzubereiten. Außerdem können wir in Ruhe an Dingen arbeiten, die zuletzt nicht so gut geklappt haben“, erzählt Patrick, der gestern Mittag am Steuer eines der VW-Busse mit seinen Schützlingen in die Niederlande aufgebrochen ist. Zu Hause bleiben wird Dwayne Anderson. Er soll im Reha-Zentrum Rainer Junge seine Knieverletzung auskurieren.
Zu verfolgen ist die Partie im FIBA-Live-Ticker im Internet unter www.gt-liveticker.de.
Von Michael Geisendorf
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