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Volleyball-Regionalliga

Erstes Endspiel um Klassenverbleib für Weende


Noch zwei Spiele stehen für die Regionalligavolleyballerinnen des Tuspo Weende vor dem regulären Saisonende auf dem Spielplan – zwei Endspiele, will man nicht in die Abstiegsrelegation rutschen. Der erste Sieg soll am Sonnabend eingefahren werden, wenn Tuspo um 20 Uhr in der Sporthalle Weende die VSG Bodenstedt/ Salzdahlum empfängt.

Wichtige Partie: Nicole Riechel (M.), hier gegen Bad Laer, tritt mit Weende zum Heimspiel an.

© CR

Weende. Weende liegt mit sechs Pluspunkten auf dem letzten Rang, die Teams bis zu Platz fünf haben aber alle nur zwei Zähler mehr auf ihrem Konto. Da auch das Weender Satzverhältnis schlechter als jenes der Konkurrenz ist, ist Tuspo zum Siegen verdammt. Die Gäste liegen auf dem siebten Platz, kämpfen also ebenfalls noch um den direkten Klassenverbleib. Gegen Salzdahlum hat der Tuspo noch etwas gutzumachen, denn im Hinspiel gab es eine deutliche 0:3-Abreibung, die das Team von Trainer Frank Rogalski nicht auf sich sitzen lassen will.

„Salzdahlum spielt unkonventionell, technisch sind sie sicher nicht zu den starken Teams der Liga zu rechnen“, sagt Tuspo-Mannschaftsführerin Christine Pieper. „Aber sie machen viel aus ihren Möglichkeiten, legen oft und sind schwer ausrechenbar. Im Hinspiel sind uns viele Bälle in die Lücken gefallen, das wird uns dieses mal nicht passieren.“ Trainer Rogalski kann fast auf seinen kompletten Stammkader zurückgreifen, mit Schulterproblemen fällt nur Antonia Winkler aus. Winkler ist allerdings ein schmerzlicher Verlust für Rogalski, sie konnte in den vergangenen beiden Heimspielen durch beherztes Offensivspiel viele positive Impulse geben.

Bei Weende herrscht dennoch Zuversicht, denn im Training hinterließ die Mannschaft einen guten Eindruck. Sie trainierte, sich gegen große Blockreihen durchzusetzen. Rogalski versuchte in den Übungseinheiten, das Selbstvertrauen seiner Mannschaft zu stärken. „Zum Abschluss haben wir noch ein erfolgreiches Trainingsspiel gegen unsere zweite Mannschaft bestritten, um unter Wettkampfbedingungen die Automatismen zwischen Verteidigung und Block einzuspielen“, berichtet Pieper. „Die Technik, die Leistungsfähigkeit und die mannschaftliche Geschlossenheit sind bei uns vorhanden. Nun muss am Sonnabend auch der Kopf mitmachen.“

Nur bei einem Sieg kann Weende den Abstiegskampf spannend halten, dann hätte der Tuspo am letzten Spieltag den Klassenverbleib in eigener Hand. Die Voraussetzungen dafür sind erarbeitet worden, nun muss bei den Spielerinnen nur noch das Nervenkostüm halten.

Von Peter König

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