Göttingen. Ihre Talfahrt stoppen möchten der Hainberg im Derby gegen Landolfshausen und der SCW gegen Denkershausen. Mal wieder einen Heimerfolg nach zwei Auswärtssiegen wünschen sich die Bremker gegen Einbeck. Alle Partien werden am Sonntag, 30. Oktober, um 14.30 Uhr angepfiffen.
FC Grone – VfR Osterode. „Wenn wir oben bleiben wollen, müssen wir solche Gegner zu Hause schlagen“, stellt FCG-Trainer Goran Andjelkovic mit Blick auf das Gastspiel des Tabellenzehnten klar. Mit Fußball-Weisheiten im Doppelpack warnt er seine Spieler davor, nach dem 4:0-Überraschungscoup in Einbeck den vermeintlich schwächeren VfR auf die leichte Schulter zu nehmen: „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen, und jedes Spiel muss erst mal gespielt werden“, warnt der Coach. Außerdem seien die Osteroder unberechenbar. Mal verlören sie hoch gegen schwächere Gegner, mal gewännen sie hoch gegen stärker einzuschätzende Teams, verdeutlicht Andjelkovic, der bis auf den rotgesperrten Schweiger auf alle Akteure zurückgreifen kann und hofft, dass sie den Zuschauern am Rehbach „was bieten“.
SC Hainberg – TSV Landolfshausen. Hainbergs Trainer Oliver Gräbel ist ein bisschen angefressen. Obwohl sein Team klar besser gewesen sei als der jeweilige Gegner, habe man die beiden letzten Partien verloren, weil man viel zu fahrlässig mit den eigenen Chancen umgegangen sei. „Ich wünsche mir mal wieder einen dreckigen Sieg, meinetwegen mit 1:0 in der 89. Minute“, sagt Gräbel, der den Ausfall von Leistungsträgern wie Kahl (rotgesperrt) oder Dösereck (Beruf) nicht als Entschuldigung für einen weiteren Nackenschlag gelten lassen will. „Es wird Zeit für einen Sieg“, findet auch Abteilungsleiter Jörg Lohse. „Wir müssen uns konzentrieren, unsere Chancen nutzen und dürfen den Gegner nicht zum Toreschießen einladen.“ Landolfshausens Coach Ingo Müller hat Respekt vor Hainbergs Heimstärke und tippt auf ein enges Spiel: „Entscheiden werden Standardsituationen und wer weniger Fehler macht.“
TSV Bremke/Ischenrode – SVG Einbeck. Nach zwei Auswärtssiegen will der TSV endlich wieder auf eigenem Platz punkten. Zum letzten Mal gelang das am 4. September Petershütte II. „Wir haben uns beim Pokalsieg in Bilshausen Selbstvertrauen geholt und hoffen, dass wir Einbeck zum richtigen Zeitpunkt bekommen“, verweist Abteilungsleiter Dieter Königsmann auf das 0:4 der SVG gegen Grone. Zuversicht gebe, dass Sturmspitze Denecke nach langer Verletzung beim Kurzeinsatz in Bilshausen gleich ein Tor erzielt habe und am Sonntag wohl von Beginn an auflaufen könne. Dass Linne (rotgesperrt) und Dierks (Kurzurlaub) fehlen, könne der TSV mit seinem großen Kader wegstecken. „Wir müssen vor allem hinten sicher stehen. Zu Hause haben wir zuletzt zu viele Gegentreffer kassiert, weil wie zu ungestüm nach vorne gestürmt sind“, so Königsmann.
SCW – SG Denkershausen/Lagershausen. Nach drei Niederlagen in Folge scheint der auswärts erst einmal siegreiche Vorletzte für den SCW genau der richtige Gegner zu sein, die Talfahrt zu stoppen. Bei einer weiteren Niederlage würde der Fünfte den Kontakt zum oberen Tabellendrittel abreißen lassen.
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