Göttingen. SVS/TSG Münden – HSG Göttingen 18:24 (10:11). Lange blieb das Spitzenspiel ausgeglichen, Münden setzte alles daran, dem Spitzenreiter die erste Saisonniederlage beizubringen. Der hielt – dank Rösler – dem Anfangsdruck der Gastgeberinnen stand, so dass sich ein munteres Spiel entwickelte, über dessen Ausgang die zweite Hälfte entscheiden musste. Zwar gelang der erste Treffer nach dem Seitenwechsel Münden, doch in der Folge war die HSG nicht zu stoppen. Die Abwehr ließ kaum noch etwas zu, das Tempo nach vorn wurde erhöht. Ein Zwischenspurt zum 18:12 brachte die Entscheidung, und die HSG kann weiter vom Titel träumen. – Tore HSG: Tischer (8/5), Voigt (7), Rösler (5), K. Schmieding (2), Lieseberg (1), J. Schmieding (1).
TSV Adelebsen – GV Rollshausen 21:15 (11:9). Im Kellerduell dominierten die Torfrauen Uhl (TSV) und Kayser (GV) das Geschehen, Tore blieben so Mangelware, und absetzen konnte sich bis zum 8:8 auch keiner. Doch in den Schlussminuten der ersten Hälfte erspielte sich die Heimsieben leichte Vorteile. Die Führung im Rücken gab neuen Schwung für den zweiten Abschnitt, in dem Adelebsen von Beginn an die bessere Mannschaft war und sich schnell auf 15:10 absetzte. Das war die Entscheidung. Uhl verhinderte, dass die Gäste noch einmal aufschließen konnten, und auf der anderen Seite ließen Huke und Pluschke der gegnerischen Torfrau jetzt keine Chance mehr. Der Sieg, mit dem der TSV an Rollshausen vorbeizieht, stand fest und steigert die Chancen auf den Ligaverbleib. – Tore TSV: Huke (8), Pluschke (6), Micknaus (3), Diedler (1), Flinte (1), Göbel (1), Pfeiffer (1).
Northeimer HC II – TSV Adelebsen 35:12 (19:3). Zwei Tage nach dem wichtigen Sieg gegen Rollshausen stand der TSV beim Landesliga-Absteiger auf verlorenem Posten. Zwar gelang der erste Treffer der Partie, doch danach blieben Tore Mangelware. Die gut gestaffelte Abwehr der Gastgeber zwang die TSV-Angreiferinnen zu unvorbereiteten Würfen aus der zweiten Reihe, die meist eine sicherer Beute der Torfrau wurden. Bei Ballbesitz schaltete Northeim dann sofort um, erzielte zahlreiche Tore aus der ersten und zweiten Welle. Der TSV, der nur mit acht Spielerinnen angereist war, hatte dem nichts entgegenzusetzen. – Tore TSV: Huke (5), Micknaus (3/1), Pluschke (1), Diedler (1), Pfeiffer (1), Flinte (1/1).
Von Denise Kricheldorf-Mai
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