In den ersten 25 Minuten bot die Jahn-Reserve eine beeindruckende Vorstellung und erspielte sich eine klare 16:7-Führung. Die Deckung mit Stefan Pietsch und Tobias Thormann im Mittelblock erwies sich als das Prunkstück, und auf dieser stabilen Grundlage zog die Heimmannschaft ihr nicht zu bremsendes Tempospiel auf. Auch nach dem Seitenwechsel vergrößerte das Team von Trainer Ekkehard Loest beständig den Abstand zwischen sich und seinem Verfolger.
In der 40. Minute traf Matthias Koch zum 30:15, und danach nutzte Loest die Gelegenheit, um munter durchzuwechseln und allen Akteuren Spielanteile zu gewähren. Bis auf die Torleute trugen sich schließlich alle Duderstädter Spieler in die Torschützenliste ein.
Nach dem eigenen klaren Erfolg und dem überraschenden Patzer des Tabellenzweiten HSG Plesse bei Schlusslicht SC Nikolausberg kann sich der Spitzenreiter bei nunmehr sieben Punkten Vorsprung eigentlich entspannt zurücklehnen. Allerdings warnt der Teamchef vor Überheblichkeit. Loest: „Dies ist kein Grund zur Nachlässigkeit.“
Den vorgezeichneten Weg zur Meisterschaft wird Chris Maaß nicht mitgehen, denn er wird nicht mehr für den TV Jahn spielen. Der Rechtsaußen, der im Vorjahr noch zum Regionalliga-Aufgebot des Vereins gehörte, meldete sich nach Auskunft Loests per E-Mail ab und gab Studiengründe als Begründung für seinen Entschluss an.
TV Jahn: Post, Schaper – Loest (8), Thormann (6/3), Möller (7), Heublein (2), Koch (2), Gläser (1), Schröter (1), Pietsch (6), Artmann (2), Sandrock (2).
Von Michael Bohl
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