„Wir hatten die Voraussetzungen und haben darauf gehofft, dass es mit dem Aufstieg klappt, der Pokal war eine schöne Zugabe“, sagt Trainer Uli Rudolph, der das Bernshäuser Team von Beginn an coacht. Die Idee, eine Frauenmannschaft zu gründen, sei aus einer Bierlaune heraus entstanden.
Eine Idee, die seither so gut ankommt, dass der SV in diesem Jahr zusätzlich eine Kleinfeldmannschaft an den Start schicken wird. „Es werden nicht alle zum Einsatz kommen können, deshalb haben wir uns für die Meldung einer Kleinfeldformation entschieden“, erläutert Rudolph.
Das Durchschnittsalter des 22-köpfigen Kaders liegt bei 24 Jahren. Anders als bei vielen anderen Vereinen zählen keine Schülerinnen zum Aufgebot. „Genau deswegen brauchen wir einen ziemlich großen Kader. Beruflich fällt immer mal wieder die eine oder andere Spielerin aus.“
Abgänge gab es bei den Bernshäuserinnen im Sommer nicht, dafür einen Neuzugang. Vom TSV Seulingen fand Laura Henkel den Weg in den Ort am See. Über weitere Verpflichtungen will Rudolph noch keine nähere Auskunft geben: „Noch ist nichts spruchreif, aber wir sind dran.“
Für die kommende Bezirksliga-Saison haben sich die Schwarz-Weißen den Klassenverbleib als Ziel gesteckt, dessen Verwirklichung werde „vermutlich“ aber schwieriger als zunächst erwartet. „Die schwächeren Teams haben zurückgezogen, dafür sind drei aus der Bezirksoberliga runter gekommen“, weiß Rudolph um die Stärke der Bezirksliga-Staffel, in der mit dem SV Germania Breitenberg ein weiterer Eichsfeld-Vertreter dem runden Leder hinterherjagt. Ihr Auftaktspiel bestreiten die Bernshäuser Frauen am Sonnabend, 14. August, auswärts bei Vizemeister ESV RW Göttingen.
Von Kristin Kunze
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