Rosdorf. Und die kostete mit roten Karten und zu erwartenden Spielsperren gegen Kreisläufer Christoph Falke und Torhüter Simon Eichhorn einen hohen Preis.
11:8 (22.) führte die HG vor der Pause, 27:29 lagen die Schützlinge von Trainer Mirko Jaissle rund 60 Sekunden vor dem Ende zurück. „Wir haben eigentlich gut begonnen und uns etwas abgesetzt“, zog Regisseur Marlon Krebs über die ersten 30 Minuten ein positives Fazit. Anders der zweite Durchgang: „Da haben wir in Abwehr und Angriff völlig zerfahren und zeitweise kopflos gespielt“, ärgerte sich nicht nur Kreisläufer Jan-Patrick Bohnhoff. Daraus resultierte mit dem 16:16 (34.) der erste Ausgleich und zum Ende der Partie der erste Rückstand, „den wir erst in der Schlussminute mit einer offenen Manndeckung glücklicherweise noch drehen konnten“, so Bohnhoff.
Kampf, Hektik und überhitzte Gemüter bestimmten die letzten Aktionen. Kreisläufer Christoph Falke, der zuvor souverän den Ausgleich per Siebenmeter erzielt hatte, foulte in den letzten Sekunden des Spiels einen Gegenspieler und bekam die rote Karte. Was der erneut starke Abwehrspieler Chris Osei-Bonsu so sah: „Frustrierte Liebenauer schlugen daraufhin auf Falke ein. Torwart Eichhorn verteidigte ungeschickt seinen Mitspieler indem er einige Akteure von Liebenau schubste und ebenfalls die rote Karte sah. Von Liebenau musste lediglich nur ein Spieler (Grabisch) mit Rot vom Feld. Die Schiedsrichter verloren nicht nur in dieser Szene den Überblick. HG-Trainer Jaissle sah sein Team als „die bessere Mannschaft, die sich später durch technische Fehler das Leben selbst schwer gemacht hat“.
HG: Büthe, Eichhorn – Kupzog (8/1), Ruck (8), Frölich (5), Greve (3), Falke (3/2), Krebs (2), Osei-Bonsu, Bohnhoff, Knust.
(nd)
Goettinger-Tageblatt.de Anmeldung