Patrick weiß, dass sich aufgrund der anscheinend sehr ausgeglichenen Zwischenrundengruppe zu Hause wohl kein Team einen Ausrutscher erlauben darf, um Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale zu haben. Denn bisher haben sich in allen Gruppenspielen die Heimmannschaften durchgesetzt. „Wir müssen von Spiel zu Spiel sehen. Wir haben deswegen gerade erst damit begonnen, Den Bosch zu scouten. Die Vorbereitungsphase ist nicht besonders lang. Wir hoffen, dass sie ausreicht, um unser Team optimal einzustellen“, sagte Patrick gestern Mittag.
Der Dritte der niederländischen Eredivisie wird von Don Beck gecoacht. Beck trainierte bis 2007 die EWE Baskets Oldenburg und hat am Sonntag den Triumph der Veilchen über Trier live in der Lokhalle mitverfolgt. Topscorer der Niederländer ist der NBA-erfahrene Beasley. Der 2,09 Meter große Center erzielt pro Euro-Challenge-Partie im Schnitt 14 Punkte und 8 Rebounds. Zweitbester Scorer ist van Paassen (2,12 m) mit 13,5 Punkten pro Spiel. Auf der Spielmacherposition steht laut Patrick „einer der besten Point-Guards in Europa“ zur Verfügung. Der US-Amerikaner Dean Oliver glänzt mit durchschnittlich 6,4 Assists. Es ist jedoch ein anderer Akteur als der Linkshänder, der Patrick große Sorgen bereitet: „Ich habe wirklich Respekt vor Anthony Richardson. Er spiel sehr variabel, oft sogar als Shooting- Guard. Er ist ein wenig wie Rocky Trice, nur dass er mehr als zwei Meter lang ist.“
Eiffeltowers könne enorm variabel spielen. Es starte in der Regel mit Spielmacher Oliver und vier Spielern über 2,05 Meter, wusste Patrick trotz des gerade erst aufgenommenen Scoutings zu berichten. „Es kann aber auch klein und schnell spielen. Der Schlüssel zum Spiel wird die Verteidigung gegen Spielmacher Oliver sein, der derzeit in absoluter Topform ist“, gibt Patrick preis. Eine weitere Stärke der Niederländer sei, dass sie trotz ihrer Routine enorm athletisch seien. Die Leistungsträger sind zwischen 25 und 31 Jahre alt. Patrick stehen alle Akteure zur Verfügung.
Von Mark Bambey
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