„Mit der Unternehmensleitung von Sartorius gibt es eine langjährige Verbindung, und wir sind gewillt, diese fortzusetzen“, sagt Holger Jortzik von der Organisationsleitung. Veranstalter ist LR-Consult, das Unternehmen des Göttingers Lutz Renneberg, das vornehmlich in den Bereichen Unternehmensberatung und Eventmanagement tätig ist. Als Dienstleister tritt die Fest GmbH auf, bei der Renneberg zusammen mit Jortzik als Geschäftsführer fungiert, und die auch das internationale Turnier für A-Junioren in der Lokhalle ausrichtet.
Geplant ist zunächst, ausschließlich die Spiele der deutschen Nationalelf zu zeigen. Somit wird der erste Termin für ein Public Viewing in der Lokhalle die Partie der Deutschen gegen Australien am Sonntag, 13. Juni, um 20.30 Uhr sein. Vor dem Anpfiff stellt Jortzik eine „Opening-Party“ in Aussicht.
„Ich wünsche mir sieben Spiele“, sagt der Fest-Geschäftsführer – mit anderen Worten Deutschland am 11. Juli um 20.30 Uhr im Finale von Johannesburg. Scheidet Deutschland bereits vorher aus, beispielsweise im Viertelfinale, will man sich kurzfristig überlegen, ob Finale oder Halbfinals trotzdem ausgestrahlt werden. „Das entscheiden wir dann, wenn es soweit ist“, sagt Jortzik.
Bei der WM 2006 war die Lokhalle mit rund 4500 Zuschauern mehrfach ausverkauft, und zwar immer dann, wenn die deutsche Elf spielte. Übertragen wurden damals auch die Partien der Mexikaner, die während der WM im Göttinger Hotel Freizeit In residierten, sowie einige andere Spiele, die jedoch nicht so gut angenommen wurden – ein Versuch, der schnell abgebrochen wurde. „Es war aber auch ein Hammer-Sommer“, blickt Jortzik zurück.
Wie bereits beim EM-Village 2008 werden nun lediglich Partien mit deutscher Beteiligung gezeigt. Die Preise sollen stabil bleiben, und die Fans erneut für eine ausverkaufte Halle sorgen. Wünscht sich Jortzik nun eher einen „Hammer-Sommer“ oder gute Zuschauerzahlen? „Sowohl, als auch“, sagt er. „Das eine verhindert nicht das andere. Es geht um das Gemeinschaftserlebnis.“
Von Eduard Warda
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Kommentare
Nationalstolz Arno Nuehm – 16.03.10
Endlich wieder stolz aufs Vaterland! Es ist zum Kotzen! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenKommentar schreiben
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