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Sartorius-WM-Village

WM 2010 in der Lokhalle: Jubel, Trubel, Heiterkeit


„Schwarz und Weiß, wir steh’n auf eurer Seite“: Fußball-Stimmungslieder wie dieser Gassenhauer aus dem Sommer 2006 werden auch im kommenden Sommer wieder in der Göttinger Lokhalle zu hören sein. Nach dem Erfolg zweier vom Unternehmen Sartorius gesponserten Public Viewings in der Lokhalle, dem WM-Village 2006 und dem EM-Village 2008, sind während der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika vom 11. Juni an wieder Live-Übertragungen auf Großleinwand im ehemaligen Industriegebäude an der Bahnhofsallee geplant.

Schwarz-rot-goldene Unterstützung: Fans der deutschen Nationalmannschaft feuern im EM-Village in der Lokhalle 2008 ihre Lieblinge an. Im Sommer gibt es hier wieder Public Viewing.

© Pförtner

„Mit der Unternehmensleitung von Sartorius gibt es eine langjährige Verbindung, und wir sind gewillt, diese fortzusetzen“, sagt Holger Jortzik von der Organisationsleitung. Veranstalter ist LR-Consult, das Unternehmen des Göttingers Lutz Renneberg, das vornehmlich in den Bereichen Unternehmensberatung und Eventmanagement tätig ist. Als Dienstleister tritt die Fest GmbH auf, bei der Renneberg zusammen mit Jortzik als Geschäftsführer fungiert, und die auch das internationale Turnier für A-Junioren in der Lokhalle ausrichtet.

Geplant ist zunächst, ausschließlich die Spiele der deutschen Nationalelf zu zeigen. Somit wird der erste Termin für ein Public Viewing in der Lokhalle die Partie der Deutschen gegen Australien am Sonntag, 13. Juni, um 20.30 Uhr sein. Vor dem Anpfiff stellt Jortzik eine „Opening-Party“ in Aussicht.

„Ich wünsche mir sieben Spiele“, sagt der Fest-Geschäftsführer – mit anderen Worten Deutschland am 11. Juli um 20.30 Uhr im Finale von Johannesburg. Scheidet Deutschland bereits vorher aus, beispielsweise im Viertelfinale, will man sich kurzfristig überlegen, ob Finale oder Halbfinals trotzdem ausgestrahlt werden. „Das entscheiden wir dann, wenn es soweit ist“, sagt Jortzik.

Bei der WM 2006 war die Lokhalle mit rund 4500 Zuschauern mehrfach ausverkauft, und zwar immer dann, wenn die deutsche Elf spielte. Übertragen wurden damals auch die Partien der Mexikaner, die während der WM im Göttinger Hotel Freizeit In residierten, sowie einige andere Spiele, die jedoch nicht so gut angenommen wurden – ein Versuch, der schnell abgebrochen wurde. „Es war aber auch ein Hammer-Sommer“, blickt Jortzik zurück.

Wie bereits beim EM-Village 2008 werden nun lediglich Partien mit deutscher Beteiligung gezeigt. Die Preise sollen stabil bleiben, und die Fans erneut für eine ausverkaufte Halle sorgen. Wünscht sich Jortzik nun eher einen „Hammer-Sommer“ oder gute Zuschauerzahlen? „Sowohl, als auch“, sagt er. „Das eine verhindert nicht das andere. Es geht um das Gemeinschaftserlebnis.“

Von Eduard Warda

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