Bovenden . „Braunschweig hat sich aggressiver und bärenstark im Abwehrbereich gezeigt“, so Trainer Jens Wilfer, der auch die HSG-Defizite in dieser Phase aufzeigte: „Wir haben zu wenig Druck im Angriff auf die Abwehr und vermeidbare, individuelle Fehler gemacht. Das hat Braunschweig rigoros bestraft.“
Zwar bäumte sich die HSG ab der 25. Minute einigermaßen auf und kam in der Folge jetzt wieder besser ins Spiel, dennoch blieb der Torabstand unverändert. Braunschweig gelang zwischen der 42. und 51. Minute kein Tor. Wilfer: „Wir haben es hier versäumt, den Rückstand entscheidend zu verkürzen.“ Fehler im Spielaufbau und Fehlwürfe sowie ungenutzte Überzahlsituationen bemängelte der Coach. „Da hat auch das Aufbäumen in den letzten acht Minuten nicht mehr zur Wende gereicht“, sagte Wilfer, der Braunschweig „als gute Mannschaft und verdienten Sieger“ bezeichnete. „Dennoch war die Niederlage vermeidbar. Chancen waren genug da.“
Lob gab es vom Coach für Thomas Reimann „als unermüdlicher Rackerer und Antreiber“. Außerdem brachte Eike Gloth nach seiner Einwechselung frischen Wind in die Angriffsaktionen – HSG-Tore: Reimann (7), Full, Herrig (je 4), Gloth (3), Hoffmann, Glapka, Strohschneider (je 2), Wengler, P. Schindler, S. Schindler (je 1).
nd
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