Göttingen .
Während drei der fünf für dieses Wochenende angesetzten Partien bereits am Freitag abgesagt worden sind, hat Jahnstadion-Betreiber GoeSF für das 05-Match grünes Licht gegeben. „Die Platzwarte haben den Rasen vor der Frostperiode noch einmal gewalzt und damit eine ebene Fläche geschaffen, so dass der Platz gut bespielbar sein soll“, berichtet RSV-Manager Jan Steiger. „Die Mannschaft ist seit dem 2. Januar im Training und freut sich darauf, nach der langen Winterpause endlich wieder ein Punktspiel bestreiten zu können“, versichert Steiger.
Wegen des Pflichtspiels gegen Rehden muss der RSV 05 auf das für Sonntag um 16 Uhr angesetzte Finale um den Greitweg-Cup verzichten (siehe auch Bericht auf dieser Seite). Die morgige Partie ist bereits der dritte Versuch, das Kräftemessen mit der Mannschaft von Trainer Jürgen Stoffregen zu absolvieren. Am 11. September machte den Kontrahenten ein heftiges Gewitter einen Strich durch die Rechnung. Damals brach Schiedsrichter Sven Binder das Spiel in der 55. Minute beim Stande von 0:0 ab. Der zweite Anlauf scheiterte am 12. Dezember, weil das Jahnstadion nach längerer Regenperiode unter Wasser stand.
Den BSV Rehden, der sich in der Winterpause mit den Ex-Nordhornern Granit Curri (Abwehr) und Danny Arend (Sturm) verstärkt hat, hält 05-Coach Jelle Brinkwerth für eines der stärksten Teams der Liga. „Ich wundere mich, dass Rehden nur Sechster ist“, unterstreicht Brinkwerth. „Das liegt aber auch daran, dass sie durch den Zwangsabstieg der insolventen Nordhorner und Emder sechs Punkte eingebüßt haben.“ Darüber hinaus präsentiert sich das zu Hause ungeschlagene Team aus dem Landkreis Diepholz auf fremden Plätzen mit nur einem Sieg, vier Unentschieden und drei Niederlagen längst nicht so souverän wie daheim.
Die Erfolgsaussichten der Göttinger gegen den offensivstarken Sechsten beurteilt Brinkwerth zurückhaltend optimistisch: „Es ist immer schwer zu sagen, wie man aus einer so langen Pause kommt. Wir werden aber alles versuchen, um gegen Rehden zu punkten.“ Dafür steht ihm – bis auf die Dauerverletzten Huck, Washausen und Kaplan – der komplette Kader zur Verfügung. Zwar sind Rubic Ghasemi-Nobakht (Zeh) und Jan-Henrik Matthes (Oberschenkel) angeschlagen, könnten aber bis morgen einsatzbereit sein. Im Team stehen auch die vom Verbandssportgericht für drei Monate gesperrten Julian Keseling und Christian Horst Tageblatt berichtete). „Solange uns die Urteilsbegründung nicht vorliegt und somit die Sperre nicht wirksam ist, werde ich sie einsetzen“, betont der Coach.
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