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GT-Familienteam Müller aus Rhumspringe: Henrik Müller, David Diedrich, Henning Müller, Reinhild Müller, Friedrich Müller (v.l.).

Radsportbegeisterung pur gab es am Sonntag bei der Tour d’Energie in Göttingen zu erleben. 11 000 Zuschauer peitschten 2860 Radfahrer mit Applaus und aufmunternden Zurufen ins Ziel. Angefeuert wurden auch zwei Familien-Teams, die ihre Startplätze bei der Tageblatt-Verlosung gewonnen hatten: Familie Polzer aus Jühnde und Familie Müller aus Rhumspringe.

Wird Fünfter: Manuel Kirfel, Sieger über die 100 Kilometer der Tour.

90 Radsportler haben sich nicht von nasser Kälte und Wind abhalten lassen und am sogenannten Sehenswert-Prolog der Tour d᾽Energie teilgenommen. Das Einzelzeitfahren erstreckte sich über 4,8 km von Rosdorf nach Settmarshausen.

Beschleunigen beim Start in der Bürgerstraße schon fast wie die Profis: die Teilnehmer der 2,5 Kilometer langen Taggi-Tour.

Jarno Kelzewski ist angespannt. Unter die ersten Drei möchte der ins Trikot des Tuspo Weende gehüllte Zehnjährige fahren. Um sein Ziel zu verwirklichen hat sich Jarno eine Strategie für die 2,5 Kilometer lange Taggi-Tour überlegt: „Auf dem Hinweg lasse ich mich im Windschatten ziehen und ruckzuck greife ich an.“

Stärkung nach überstandenen Strapazen: Pasta-Party im Ziel.

Spätestens 20 Sekunden nach der Zieleinfahrt des 100-Kilometer-Rennens hat es jeder Zuschauer im Ziel-Areal erfahren. „Manuel hat gewonnen, Manuel hat gewonnen“, ruft Franco Adamo immer wieder. Der Italiener, der Teamleiter des Teams Strassacker ist, für das Sieger Manuel Kirfel fährt, ist völlig aus dem Häuschen.

Block-Abfertigung: Radfahrer dicht an dicht beim Start an der Sparkassen-Arena.

Eine lange Schlange, ein bunter Menschen-Haufen hat sich vor der Sparkassen-Arena gegen neun Uhr gebildet. Hunderte Sportler in farbigen Trikots stehen hintereinander, um sich ihre Startunterlagen für das 46- oder 100-Kilometer-Rennen abzuholen. Und um vor dem Wettkampf zu frühstücken, denn ein Essen ist im Startgeld enthalten.

Erneut Zuschauermagnet: der Anstieg zum Hohen Hagen.

Die neunte Auflage der Tour d’Energie ist wieder einmal Teilnehmer- und Zuschauermagnet. 2860 Radfahrer absolvieren am gestrigen Sonntag die Strecken über 46 und 100 Kilometer auf den Straßen in und um Göttingen. Beide Jedermann-Rennen werden auf der Bürgerstraße in Sprints entschieden. Auf der kürzeren Distanz siegt Lokalmatador Meik Hann aus dem Eichsfeld, und über 100 Kilometer steht der Kölner Manuel Kirfel ganz oben auf dem Treppchen.

Jörn Lührs ist trotz leicht rückläufiger Anmeldezahlen optimistisch, dass die 9. Tour d‘Energie einen neuen Rekord aufstellen wird.

Tour d‘Energie: Streckenverläufe der Rennen und Durchfahrtszeiten. Als PDF zum Download am Ende des Artikels.

Wenn am kommenden Sonntag bei der Tour d’Energie bis zu 3500 Radsportler auf den Straßen durch die Region rasen, heißt es für viele Autofahrer wieder, sich in Geduld zu üben. Aufgrund des Jedermann-Rennens gibt es zahlreiche Verkehrseinschränkungen und Straßensperren.

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Die Tour d'Energie 2013 in Bildern

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