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K.o.-Sieg

Wladimir Klitschko gewinnt gegen Eddie Chambers

Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko hat am Sonnabend in Düsseldorf den Boxkampf gegen seinen amerikanischen Herausforderer Eddie Chambers gewonnen. Es war der 54. Sieg im 57. Kampf seiner Profi-Karriere.
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Klitschko war Chambers sowohl in puncto Schlagkraft, Kampfeinteilung als auch Reichweite überlegen.

Klitschko war Chambers sowohl in puncto Schlagkraft, Kampfeinteilung als auch Reichweite überlegen.

© dpa

Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko war nach dem WM-Kampf froh, den amerikanischen Herausforderer Eddie Chambers ausgeknockt zu haben. „Sonst wäre es ein langweiliger Kampf gewesen“, meinte der 33-jährige ukrainische Box-Profi und Titelträger der Verbände WBO und IBF nach seinem 48. K.o. in der zwölften Runde am Samstagabend vor rund 50 000 Zuschauern in der Düsseldorfer Esprit-Arena. Es war sein 54. Sieg im 57. Kampf seiner Profi-Karriere. Nächster Gegner für Klitschko könnte der Russe Alexander Powetkin oder der britische WBA-Weltmeister David Haye werden.

Der sechs Jahre jüngere, 13 Zentimeter kleinere Herausforderer aus Philadelphia war in das „Duell am Rhein“ gegangen, „um die Welt zu schockieren“. Doch gegen den 111 Kilogramm schweren osteuropäischen Hünen blieb Chambers den Beweis seiner angepriesenen Schnelligkeit und Klasse schuldig, die er eindrucksvoll im Juli 2009 beim Punktsieg gegen Alexander Dimitrenko (Ukraine) gezeigt hatte. „Ich kann mich kaum erinnern. Aber es war ein schwerer Schlag“, sagte Chambers zu dem späten K.o. Nach dem Kampf begab sich der hart getroffene US-Boxer zur Untersuchung in ein Krankenhaus.

„Dr. Steelhammer“ Klitschko war ihm sowohl in puncto Schlagkraft, Kampfeinteilung als auch Reichweite überlegen, hielt den US-Boxer auf Distanz und brachte ihn erstmals in der zweiten Runde mit einer Links-Rechts-Schlagkombination ins Wanken. „Ich habe zu lange gezögert, wollte es perfekt machen“, übte Klitschko Selbstkritik warum er Chambers nicht schon eher auf die Bretter geschickt hat.

Klitschko hatte sich im Trainingslager im österreichischen Kitzbühel in 120 Sparringrunden mit ähnlichen Boxertypen wie Chambers auf seinen 17. WM-Kampf vorbereitet - und dominierte seinen Herausforderer über zwölf Runden. Vor der 10. Runde kam es zu einer etwas längeren Unterbrechung, weil Chambers seinen rechten Boxhandschuh wegen eines Risses im Leder wechseln musste. „Mich hat das nicht aus dem Konzept gebracht“, meinte Klitschko, der dann in der letzten Runde mit einer mächtigen Linken an die Schläfe Chambers ausknockte.

dpa


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