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Wirtschaft Bau-Innung spricht sieben Maurer-Gesellen frei
Nachrichten Wirtschaft Bau-Innung spricht sieben Maurer-Gesellen frei
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15:28 01.08.2018
Haben sich mit Berufswahl für einen „Weg mit absolut goldenem Boden“ entschieden: Die Bau-Innung hat sieben Auszubildende freigesprochen. Mitte: Obermeister Christian Frölich. Quelle: Markus Hartwig
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Göttingen

Die Azubis erwartete in ihrer praktischen Prüfung das Herstellen eines Mauerwerkstücks in verschiedenen Schwierigkeiten, erläuterte der Vorsitzende im Prüfungsausschuss, Karl-Josef Weber. Die Maßgenauigkeit musste stimmen, und das Werkstück musste in seinen Winkeln sowohl genau als auch lotrecht sein. Auch habe die Sauberkeit des Werkstücks und des Arbeitsplatzes eine große Rolle gespielt. Die Gesellen seien so gut gewesen, dass alle von ihren Lehrbetrieben einen Arbeitsvertrag bekommen hätten.

Sieben neue Maurergesellen

Die Gesellenprüfung im Maurer-Handwerk im Sommer 2018 haben bestanden: Bea-Sophie Boos (Ausbildungsbetrieb: Baugeschäft Weidemann, Gleichen), Nils-Kevin Irmer (Baugeschäft Lüer, Göttingen), Erik Schneegans, (Ralf Schneegans, Duderstadt), Marvin Seitz (Baugeschäft Ziegenhorn, Rosdorf) sowie Lucas Vedder (Andreas Scheibe, Scheden). Niklas Barth (F. W. Kirchner, Hann. Münden) hat seine Gesellenprüfung bereits im Januar bestanden. Ebenfalls im Sommer hat Alexander Theune seine Abschlussprüfung als Fachpraktiker im Maurerhandwerk abgelegt.

Beruf mit goldenem Boden

Es herrsche nach wie vor ein Akademisierungswettbewerb unter Politikern mit dem Ziel, alle zum Studieren zu motivieren, prangerte Christian Frölich, Kreishandwerksmeister und Obermeister der Bau-Innung Südniedersachsen, an. Die duale Ausbildung, eine Tätigkeit oder eine Karriere im Handwerk komme in „offiziellen Statements mancher Würdenträger nur am Rande vor.“ Dennoch werde das Land immer auf das Handwerk angewiesen sein: 25 Millionen Wohnungen müssten energetisch saniert und drei Millionen Wohnungen barrierearm werden – und jährlich sollen auch noch 400.000 neue Wohnungen hinzukommen. Auch in die Infrastruktur müsse dringend mehr investiert werden, appellierte Frölich – und nannte Energie und Verkehr als Beispiele.

„Erster wichtiger Schritt auf der Karriereleiter“

„Wir brauchen das Handwerk, und Ihr habt Euch mit Eurer Berufswahl für einen Weg mit absolut goldenem Boden entschieden“, so Frölich zu den neuen Gesellen. „Betrachtet Eure jetzigen Erfolge als einen ersten wichtigen Schritt auf Eurer ganz persönlichen beruflichen Karriereleiter. Ruht Euch nicht – oder nur kurz – auf den Lorbeeren aus und lasst weitere Schritte folgen“, riet der Obermeister. Denn die Region Südniedersachsen sei nur so stark, wie die Menschen, die dort wirken und arbeiten.

Von Markus Hartwig

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