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Regional 12,6 Millionen Euro Wertschöpfung durch Lokhalle
Nachrichten Wirtschaft Regional 12,6 Millionen Euro Wertschöpfung durch Lokhalle
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21:19 23.11.2009
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Die Lokhalle ist ein maßgeblicher Wirtschaftsfaktor in der Stadt Göttingen. Zu dem Ergebnis sind die Mitarbeiter der Cima gekommen. Sie haben das Wirtschaftsjahr 2008 der Lokhalle unter die Lupe genommen und die Ausgabenstruktur der Veranstalter und des Lokhallenmanagements analysiert. Kosten:
20 000 Euro.

12,6 Mio. Euro Wertschöpfung hat die Lokhalle demnach 2008 erwirtschaftet, berichtete Cima-Projektleiter Michael Karutz. Dies habe man maßgeblich durch Befragung der Veranstalter in Erfahrung gebracht. Der Betrag entspreche mehr als dem Zehnfachen des Betriebskostenzuschusses der Stadt. Die Ausgaben der Veranstalter sicherten nach Schätzung der Cima rund 176 Arbeitsplätze, vornehmlich in Gastronomie und Hotelerie. 15 400 Übernachtungen wurden durch die Lokhallenevents generiert, rund 4,4 Prozent der Übernachtungen in der Stadt insgesamt (346 974). Verglichen mit 65 000 Übernachtungen von Messe- und Kongressteilnehmern (23%), sichere sich die Lokhalle „einen maßgeblichen Kontingentsanteil“. Der Einzelhandel profitiere mit rund 1,3 Mio. Euro vom Lokhallen-Geschehen.

Image- und Werbeeffekte

Aber es könnte noch mehr sein, sagt die Cima-Studie aus. Die nachhaltige Profilierung der Lokhalle als Event Location erfordere zunehmende Flexibilisierung im Veranstaltungsdesign. Aus diesem Grund empfehlen die Gutachter „einen maßvollen Ausbau von Tagungs- und Seminarkapazitäten an der Lokhalle.

Die 17 Heimspiele der MEG-Basketballer mit 62 300 Besuchern bemessen die Gutachter mit einem Wertschöpfungsvolumen von 1,3 Mio. Euro. Die Berichterstattung über die Bundesligaspiele in der Lokhalle stellten zudem einen nicht zu unterschätzenden Image- und Werbeeffekt dar. Das Wertschöpfungspotenzial sei „bei weitem noch nicht ausgeschöpft“, stellte Karutz klar. Zu einer stärken Profilierung etwa auf Fachmessen wird geraten. Die Gutachter empfehlen auch, über den Ausbau der Hotelkapazitäten im Vier-Sterne-Segment nachzudenken. Verbessert werden müssten Parkplatzsituation, Klimaanlage, Konferenzflächen und Preisniveau (zu hohe Mieten). Daran werde man arbeiten, kündigte Klaus Hoffman an. Mit dem Ergebnis der Studie ist der Lokhallen-Chef zufrieden. Lob gab es von Karutz für das Lokhallenteam: „Einsplus mit Sternchen.“

Von Hanne-Dore Schumacher

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