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135 Ausbildungsberufe in Südniedersachsen

Göttingen 135 Ausbildungsberufe in Südniedersachsen

350 Ausbildungs­berufe gibt es in Deutschland, darunter solche wie Fachkraft für Speiseeis, Diamantschleifer und Holzspielzeugmacher. Diese drei und eine ganze Reihe anderer Berufe werden in Südniedersachsen zwar nicht angeboten,  trotzdem haben die Schulabgänger der Region die Wahl zwischen nicht weniger als 135 verschiedenen Ausbildungen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Es gibt allerdings ein Problem: Viele Berufsbilder sind den jungen Menschen überhaupt nicht bekannt. Und so konzentrieren sich viele Bewerber auf die Klassiker wie Kraftfahrzeug-Mechatroniker, Industriemechaniker, Friseur, Einzelhandelskaufleute und Medizinische Fachangestellte (früher Arzthelfer). Andere Berufe, teilweise sogar ganze Branchen, werden überhaupt nicht in Betracht gezogen. Das führt häufig dazu, dass sie – anstatt nach dem Schulabschluss sofort eine Ausbildung zu beginnen – eine überbetriebliche Maßnahme durchlaufen oder weiter zur Schule gehen, um sich ein Jahr später erneut zu bewerben. Ohne Gewissheit auf Erfolg. Denn wenn die Zahl der angebotenen Lehrstellen in den Klassiker-Berufen auch hoch ist, so ist die Zahl der Bewerber in der Regel noch viel höher. Die Chance, sich vergeblich zu bewerben, ist nicht gering.

„Es ist daher umso notwendiger, aufzuzeigen, dass es Alternativberufe gibt“, sagt Tobias Broda von der Arbeitsagentur. So sei die Region in den Bereichen Druck, Kunststoff und Verpackung sehr stark aufgestellt – das heißt, es gibt eben nicht nur den Kfz-Mechatroniker und den Industriemechaniker, sondern auch den Medientechnologien Druck, den Verfahrensmechaniker für Kunststofftechnik und den Packmitteltechnologen. Natürlich sei die Zahl der Ausbildungsplätze in jedem einzelnen dieser Berufe vergleichsweise gering, so Broda. „Aber zählt man sie zusammen, kommt man auf eine Gesamtzahl, die alles andere als vernachlässigbar ist.“

Wie groß die Bandbreite an möglichen Berufsausbildungen ist, müsse aber nicht nur den Jugendlichen vermittelt werden, sondern auch ihren Müttern und Vätern, sagt Anke Koch. Befragungen hätten nämlich ergeben, dass der äußere Einfluss bei der Berufswahl von Jugendlichen zu 80 Prozent von deren Eltern ausgehe, berichtet die Berufsberaterin.

Von Hauke Rudolph

Unbekannte Berufe

Die eher unbekannten Berufe: Aufbereitungsmechaniker für Sand und Kies, Bauten- und Objektbeschichter, Fachkraft für Abwassertechnik, Fachkraft für Wasserversorgungstechnik, Flachglasmechaniker, Gießereimechaniker, Holzmechaniker für Möbelbau und Innenausbau, Mechatroniker für Kältetechnik, Oberflächenbeschichter, Packmitteltechnologe, Papiertechnologe, Pflanzentechnologe, Straßenwärter, Technischer Modellbauer Fachrichtung Gießerei, Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik.

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