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Regional 3U bietet Riesenhallen mit Bahnanschluss
Nachrichten Wirtschaft Regional 3U bietet Riesenhallen mit Bahnanschluss
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00:18 12.01.2013
Quelle: Pleul/dpa (Symbolbild)
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Adelebsen

Drei Hallen sind es, für die Mieter gesucht werden. Vor allem im Zusammenhang mit der größten ehemaligen Klausner-Halle (16 000 Quadratmeter) weisen die Besitzer auf einen bestehenden Gleisanschluss hin. Den haben die ehemaligen Besitzer für 6 Mio. Euro erneuern lassen, bringt Projektleiter Thomas Heinrich in Erinnerung. „Ein Schmuckstück“, schwärmt Heinrich, der sich sicher ist, dass viele potenzielle Interessenten nichts von der Existenz des Bahnanschlusses wissen.

Es handele sich nicht um den Anschluss der Deutschen Bundesbahn, der an der Ladestraße noch in Betrieb sei, stellt Bürgermeisterin Dinah Stollwerck-Bauer klar. Auch sie und der Flecken Adelebsen hätten Interesse daran, dass der Cargo-Betrieb auf der Strecke Bodenfelde-Göttingen wieder belebt wird.

Durch die Schließung des Klausnerwerks 2007 ist der Transport von Holz über die Schiene fast zum Erliegen gekommen, das lukrative Cargo-Geschäft fast komplett weggebrochen. Die Gemeinde will alles tun, um den Güterverkehr auf der Schiene zu reaktivieren. Dazu habe man  Gelder zur Sicherung der Bahnübergänge im Haushalt 2013 eingestellt, versichert Stollwerck-Bauer. Für sie steht auch im Hinblick auf den Personenverkehr fest: „Zur Stärkung der Strecke brauchen wir den Cargo-Verkehr.“

Man ziehe an einem Strang, betont auch Heinrich. Er will die Vermarktung der Halle A durch den modernen Gleisanschluss erleichtern. Der Dransfelder Architekt denkt an Forstwirtschaft, aber auch an Agrarhandel. Interessenten aus dem Bereich Automotiv hätten schon angeklopft, berichtet Heinrich, der sich auch eine Produktion in der Halle vorstellen kann. „Staubfrei natürlich“, damit Gemeinde und Solarmodule nicht leiden.

Die zweite Halle auf dem Gelände mit 6000 Quadratmetern Fläche ist so gut wie vermietet. Sie wird von einem südniedersächsischen Unternehmen als Logistikstützpunkt genutzt. Mehr verrät Heinrich nicht, weil die Verträge noch nicht unterzeichnet sind. Die Lage Adelebsens sei für Investoren kein Problem mehr. Durch Wegfall der Nadelöhre Holtensen und Lenglern (Umgehungen) sei man in weniger  als 15 Minuten auf der Autobahn und in Göttingen.

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