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Aromastoffhersteller Symrise tritt Biodiversitäts-Initiative bei

Vanille, Citrus, Blüten Aromastoffhersteller Symrise tritt Biodiversitäts-Initiative bei

 Die Symrise AG ist der 'Biodiversity in Good Company‘ Initiative beigetreten und hat die „Leadership-Erklärung“ des Unternehmensnetzwerks unterzeichnet. Das gab der Duftstoff- und Aromenhersteller auf dem Dialogforum „Unternehmen Biologische Vielfalt 2020“ bekannt, zu dem das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz nach Berlin eingeladen hatten.

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Quelle: r

Holzminden. In der Initiative haben sich Vorreiterunternehmen verschiedener Branchen zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Biodiversität zu engagieren. Damit leisten sie einen Beitrag zur Umsetzung des internationalen „Übereinkommens über die biologische Vielfalt“ (Convention on Biological Diversity, CBD).

"Symrise weiß, wie eng die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und die Rohstoffverfügbarkeit zusammenhängen. Wir freuen uns, mit dem neuen Mitglied einen wichtigen Botschafter für unser Netzwerk gewonnen zu haben", sagte Carolin Boßmeyer, Geschäftsführerin der Initiative, anlässlich des Beitritts.

„Die weltweite Artenvielfalt ist für Symrise eine unschätzbare Quelle von Innovation und Inspiration für die Entwicklung neuer Duft- und Geschmacksstoffe sowie kosmetischer Grund- und Wirkstoffe“,  so Hans Holger Gliewe, Chief Sustainability Officer der Symrise AG. „Aufgrund der Abhängigkeit unseres Rohstoff- und Produktportfolios von funktionierenden  Ökosystemen sind der Erhalt und die nachhaltige Nutzung der Biodiversität nicht nur eine Frage unternehmerischer Verantwortung, sondern vielmehr ein Erfolgsfaktor zur langfristigen Sicherung unseres Kerngeschäfts in Zeiten globalen Umweltwandels“,  führt  Gliewe weiter aus.

So werden die etwa 30.000 Produkte der Symrise AG zunehmend auf Basis von natürlichen Rohstoffen wie Vanille, Citrus, Blüten und anderen Pflanzenmaterialien hergestellt und sind in der Regel zentrale funktionale Bestandteile in den Endprodukten der Kunden des Holzmindener Unternehmens.  Dazu gehören Parfum-, Kosmetik- und Lebensmittelhersteller, die pharmazeutische Industrie sowie Produzenten von Nahrungsergänzungsmitteln, Tierfutter oder auch Babynahrung. Deren Kunden legen zunehmenden Wert auf natürliche Rohstoffe und Produkte, weshalb die sichere Versorgung mit qualitativ hochwertigen Naturrohstoffen einen immer höheren Stellenwert einnimmt.

Vor dem Hintergrund des weltweit voranschreitenden Artensterbens und des zunehmenden Verschleißes von Ökosystemen durch  menschliche Übernutzung, stehe die Versorgungssicherheit bei Naturrohstoffen nach Angaben der Vereinten Nationen in vielen Wirtschaftssektoren jedoch zunehmend infrage. Aus diesem Grund forciert Symrise das konzernweite Engagement für die Biodiversität und hat sich ehrgeizige Ziele für das Jahr 2020 gesetzt, die gemeinsam mit strategischen Kooperationspartnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft umgesetzt werden. Neben der Integration von Biodiversitätsprinzipien in Forschung- und Entwicklung oder Naturschutzmaßnahmen an Unternehmensstandorten geht es dabei vor allem um ethische und nachhaltige  Beschaffungspraktiken bei biobasierten Rohstoffen. „Unser Ziel ist es, bis 2020 alle strategischen natürlichen Rohstoffe aus nachhaltigen Quellen zu beziehen. Dabei legen wir besonderen Wert auf Gewinnungsmethoden, welche den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der Biodiversität ebenso berücksichtigen, wie die Stärkung lokaler Gemeinschaften vor Ort“, so Sascha Liese, Biodiversitätsexperte und Nachhaltigkeitsmanager bei der Symrise AG.

Durch langfristig angelegte Entwicklungsprojekte auf Madagaskar oder in der Brasilianischen Amazonasregion verfügt Symrise über wertvolle Erfahrungen, die das Unternehmen mit gleichgesinnten Wirtschaftsakteuren  teilen möchte: „Mit unserem Beitritt zur „Biodiversity in Good Company“ Intitiative wollen wir dafür werben, das weitere Unternehmen unserem Beispiel folgen und dem Erhalt der Biodiversität den gebührenden Stellenwert auf Ihrer Nachhaltigkeitsagenda einräumen“,  bemerkt Hans Holger Gliewe abschließend.

Von Bernard Marks

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