Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Regional Für Städte ein Gewinn
Nachrichten Wirtschaft Regional Für Städte ein Gewinn
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 17.12.2016
Passend zum Mobilitäts-Talk: Ein Auto von Tesla als Anschauungsobjekt vor dem Göttinger Rathaus. Quelle: Hartwig
Anzeige
Göttingen

Gleich zu Beginn erklärte Göttingens Stadtbaurat Thomas Dienberg, dass das autonome Fahren „unsere Mobilität umkrempeln“ werde. Er prognostizierte, Staus und Unfälle würden reduziert, das Thema biete viele Chancen. Aber wie steht es um die Auswirkungen auf die Kommunen: Wird es mehr Verkehr geben, benötigen wir mehr Flächen für ruhenden Verkehr und was bedeutet das autonome Fahren für die vorhandenen Straßen, Plätze und Wege in der Stadt? Er ist sich sicher: Es kommt eine Entwicklung, die auch städtebaulich Fragen aufwirft.

Michael Schäfer vom niedersächsischen Verkehrsministerium stellte klar, dass das Land Niedersachsen beim autonomen Fahren in Verkehrssicherheit und Effizienz investiere. Und dabei Schwerpunkte im regionalen und kommunalen Bereich setze. „Das Thema ist en vogue“, sagte er und verdeutlichte, dass der fürs autonome Fahren gerne benutzte Überbegriff der Digitalisierung eher Verwirrung stiften würde: „Man sollte die einzelnen Themen betrachten.“

Die anderen drei Redner gaben dem Publikum Einblicke aus Hersteller- und aus der Benutzer-Perspektive. Robin Höfel ist bei Tesla im Vertrieb angestellt und meint: Das selbstfahrende Auto werde zehnmal sicherer sein als herkömmliche Kraftfahrzeuge. Es sei ein Auto, das für seine Benutzer arbeite. Der Tesla-Autopilot sei „eines unserer wichtigsten Updates“, so Höfel. Er prognostizierte, dass Autos – zumindest technisch gesehen – in einem Jahr selbstständig fahren können.

Thomas Form von der Volkswagen-Konzernforschung geht das Thema moderater an. „Wie sicher muss autonomes Fahren sein, damit es akzeptiert wird?“ fragte er in die Runde, um festzustellen, dass das Überschätzen des Systems durch die Fahrer ein Problem bleiben werde.

Das autonome Fahren bietet „enorme Chancen und ganz andere Möglichkeiten“, fasste abschließend Martin Röhrleef, Hannoversche Verkehrsbetriebe, zusammen. Am schnellsten könne es im öffentlichen Nahverkehr entwickelt werden. Für Städte wäre ein effizientes Nutzen autonomer Mobilität ein Gewinn.

Von Markus Hartwig

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Regional Thiele verabschiedet Konditoren-Ehepaar - Gemeinsam 71 Jahre bei Thiele

Besonderer Abschied bei der Feinbäckerei Thiele: Das Ehepaar Friedhelm und Edeltraud Dörnte wurde in den Ruhestand verabschiedet. Friedhelm Dörnte blickt auf 42 Jahre Betriebszugehörigkeit zurück, Edeltraud Dörnte war 29 Jahre bei Thiele beschäftigt.

16.12.2016
Regional Arbeitsplätze durch Verkauf von ATU gerettet - ATU-Mitarbeiter können aufatmen

Gute Neuigkeiten für die Mitarbeiter von ATU in Göttingen. Rund 17 Mitarbeiter können dort aufatmen, denn der Verkauf von Auto-Teile-Unger (ATU) an den französischen Konzern Mobivia ist perfekt. Dadurch sind die Arbeitsplätze gesichert.

16.12.2016
Regional 2. regionale Gesundheitskonferenz in Einbeck - 81 062 Kilometer gejoggt

Digitalisiertes Gesundheitswesen, Gesundheitsförderung im Betrieb, Höherqualifizierung für Gesundheitsberufe: Auf der 2. regionalen Gesundheitskonferenz der Gesundheitsregion Göttingen sind in Einbeck die aktuell brennenden Themen der medizinischen Versorgung diskutiert worden.

15.12.2016
Anzeige