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Regional Innovative Technologien kennenlernen
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21:00 02.05.2017
Landrat Bernhard Reuter, Göttingens Oberbürgermeister Hans-Georg Köhler sowie EAM-Chef Thomas Weber (v.l.) erkundigen sich am Stand von Schneider Elektric über neuste Technik in der Energiewirtschaft. Kleines Foto: Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta (Mitte) beim Test eines E-Rollers.fotos: Marks
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Göttingen

„Vor einem Jahr haben wir mit den Vorbereitungen für Intelligenten Zukunft begonnen“, sagte Center Manager Andreas Gruber. Rund 20 Firmen haben sich für diese spezielle Messe zusammengetan und informieren bis zum 13. Mai im Kauf Park über innovative Technologien. Der Energieversorger EAM hat die Messe organisiert.

Mit dabei sind neben den Göttinger Stadtwerken und der Energieagentur, Firmen wie Autohaus Peter, Bode Energie Antriebstechniken, die Dürkop GmbH. Schneider Elektric GmbH, Viessmann, Autohaus Hermann, Argilla Therm, Ruhstrat und viele andere. Sogar die Polizeiinspektion ist mit von der Partie. „Die Besucher werden begeistert sein, von den umweltschonenden und fortschrittlichen Technologien der Zukunft“, sagte Gruber. Die Highlights sind die neuesten Elektroautos, Smart-Home-Sicherheitstechnik, Brennstoffzellentechnologie, Elektrofahrräder und E-Roller. Sowie elektrische Staubsauger und Rasenmäher und Roboter und vieles mehr rund um das Thema Elektromobilität.

„Bei zukunftsweisenden Ideen muss erst dicke Bretter bohren“, sagte der Moderator Jan Fragel Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler. „Die Bretter liegen teilweise noch auf dem Sägebock, konterte Köhler. „Elektromobilität und Innovation gehört zusammen“, sagte Köhler. Er hoffe, dass es gemeinsam gelinge, die Zukunft zu gestalten, und perspektivisch zu entwickeln. „Das wichtigste Thema wird sein, wie wir Energie einsparen“, so Köhler. Denn darin liege das größte Potenzial. Köhler merkte an, dass im Bereich Elektromobilität noch viel zu tun sei. Trotz staatlicher Förderung liege Deutschland in diesem Bereich hinter vielen Ländern in der Welt hinterher. Dies müsse sich ändern, so der Oberbürgermeister. „Da hilft auch das kostenfreie Parken für E-Autos nicht“, sagte Köhler. Was zähle seien E-Autos mit einer höheren Reichweite und ein Versorgungsnetz, welches diesen Namen verdiene, sowie bezahlbare Preise.

Ambitionierte Ziele gesteckt

„Wir wollen intelligente Konzepte finden für eine Zukunft“, sagte Landrat Bernhard Reuter. Bis 2040 habe sich der Landkreis das hohe Ziel gesteckt, ausschließlich erneuerbaren Energien zu nutzen. „Ein ambitioniertes Ziel“, so Reuter. Die Kommunen haben eine Vorbildfunktion. Der kritische Punkt sei der Verbraucher, der die Technologien anwenden sollte. „Da gibt es Überzeugungsarbeit zu leisten“, sagte Reuter. Auf einer Messe wie der „Intelligenten Zukunft“ sei dies möglich. „Hier kann man Überzeugungsarbeit leisten, Fragen beantworten und Konzepte vorstellen und greifbar machen“, so Reuter.

„Die Luftqualität in den Städten genügt noch nicht den Anforderungen, auf die sich die EU-Länder geeinigt haben“, stellte Birgit Hofmann, Referatsleiterin Umweltinnovationen und Elektromobilität des Bundesministeriums für Wirtschaft fest. Dieses Problem lasse sich mit Elektromobilität lösen. Leider geht das nicht schnell genug“, sagt Hofmann. Daher habe die Bundesregierung im vergangenen Jahr ein Maßnahmenpaket beschlossen, um die Ziele wie eine Millionen E-Autos auf die Straße zu bringen zu erreichen. Hofmann verwies dabei auf zahlreiche Fördermöglichkeiten für Elektrofahrzeuge heraus. Wie zum Beispiel die Prämie beim Kauf eines E-Autos bis zu 4000 Euro. Zudem seien E-Autos bis zu zehn Jahre steuerbefreit. Weitere Vorteile seien kostenloses Parken, Fahren in Busspuren. Der Bund investiert allein 300 Millionen Euro in Ladestationen. bm

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