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Regional „Darauf sind wir stolz“
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22:12 25.04.2017
Torsten Helten führt das Göttinger Familienunternehmen Helten in der zweiten Generation. Quelle: Marks
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Göttingen

Helten Einrichtungen ist Spezialist für Privateinrichtung, Büro-, Praxis- und Klinikeinrichtung. Das Einrichtungshaus wird in zweiter Generation von Torsten Helten geführt. Designmöbel lassen das Herz des Göttinger Unternehmers höherschlagen. „Ikea ist für uns der Türöffner“, kommentiert der 53-Jährige selbstbewusst den starken Wettbewerb unter den Möbelhäusern. Wer Design liebe, lande früher oder später in Einrichtungshäusern wie Helten.

Das hat seinen Grund. Vor allem die Langlebigkeit der Materialien und das zeitlose Design sind schlagende Argumente für den Kauf von hochwertigen Möbeln. Der Einstieg sei zwar mit einem höheren Preis verbunden. „Aber man kann manche unserer Möbel durchaus als Wertanlage betrachten“, sagt Helten. Damit meint er zum Beispiel den Lounge Chair des amerikanischen Designerpaars Charles und Ray Eames aus dem Jahr 1956, der noch heute in nahezu unveränderter Form hergestellt wird. Das Möbelstück ist Teil der ständigen Ausstellung des Museum of Modern Art in New York. „Der Sessel behält seinen Wert“, sagt Helten. Gehe man pfleglich mit ihm um, könne man ihn nach einigen Jahren sogar ohne großen Wertverlust verkaufen.

Ob Sofas, Leuchten, Tische oder Betten - auf rund 1500 Quadratmetern Ausstellungsfläche finden sich bei Helten klanghafte Namen wie Artemide, Brühl, Cassina, Interlübke, Ligne Roset, Montana, Moormann, Piure, Tecta, Thonet, Tobias Grau, USM Haller, Vitra und viele andere. Das hat in Göttingen Tradition. „Unser Einrichtungshaus bietet seit über 50 Jahren innenarchitektonische Beratung und Planung, designorientierte Kollektionen sowie Liefer- und Montageservice“, berichtet Helten.

Seine Eltern Renate und Fritz Helten gründeten das Unternehmen 1966 an der Nikolaistraße unter dem Namen hm heim + mode. „Mein Vater hat damals Krawatten entworfen, die er selbst vermarktete“, sagt Helten weiter. Nach und nach kamen Möbel hinzu. Nach einer weiteren Station an der Düsteren Straße investierte die Familie in einen Neubau auf der Siekhöhe, in dem sie 1996 das Design Depot Göttingen eröffnete. Im Jahr 2000 wurden beide Geschäfte unter dem Namen Helten Design Depot zusammengeführt. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums im vergangenen Jahr wurde das Geschäft wieder in Helten Einrichtungen umbenannt.

Heute zählt Helten laut der Zeitschrift „Schöner Wohnen“ zu den 250 besten Einrichtungshäusern im gesamten Bundesgebiet. Auch laut der Zeitschrift Architektur und Wohnen gehört Helten zu den 175 besten Einrichtungshäusern. „Darauf sind wir sehr stolz“, sagt Helten.

14 Mitarbeiter arbeiten bei Helten in Göttingen. Allein vier Innenarchitekten beraten die Kunden. Rund 50 Prozent sind Privatkunden. Dabei profitiert Helten unter anderem vom aktuellen Bauboom in der Region. „Viele Kunden kommen zu uns, weil sich ihre Gewohnheiten geändert haben“, erklärt Helten. Mit Gästen sitze man heute bis spät in die Nacht am Esstisch. Das Sofa werde dadurch loungiger und gemütlicher, da es fast nur noch im Kreise der Familie genutzt werde. „Insofern haben sich auch die Ansprüche an die Produkte verändert“, so Helten.

Von Bernard Marks

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