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Regional Arbeit für psychisch kranke Menschen
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00:17 07.10.2016
Projektleiterin Inge Mörz (l.) mit Sarah Reymaekers im AWO Laden in Göttingen. Quelle: HW
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Göttingen

„Für psychisch Kranke ist es schwer, Arbeit zu finden“, berichtet die Leiterin und Sozialpädagogin Inge Mörz. Oft könnten sie nur wenige Stunden in der Woche einer Beschäftigung nachgehen. Bei manchen gehe es um eine Arbeitserprobung. Anderen helfe das Projekt, mit dem sich die Awo um den Innovationspreis des Landkreises beworben habe, bei der beruflichen Wiedereingliederung. Auch wer arbeitsunfähig sei, fände im Projekt eine Beschäftigung. Das gliedere den Tagesablauf.

Die Brot-Galerie, die Backwaren vom Vortag für den halben Preis verkauft, besteht seit April 2014. Zu ihr gehört auch das Café mit einer handvoll Sitzplätzen. Die Soziologin Julia Cerny betreut den Laden mit sechs bis sieben Praktikanten und acht Ehrenamtlichen.

Ein Jahr später kam das Projekt "Kunst.Hand.Werk" dazu. Sozialwirtin Sarah Raymaekers hält den Kontakt zu 30 Künstlern und Kunsthandwerkern mit und ohne Beeinträchtigung, die ihre Erzeugnisse auf Kommissionsbasis in der Kurzen Straße anbieten. Dort gibt es Schmuck aus Papier oder genähte Handytaschen, kleine Schalen aus Beton, Gedrechseltes oder Aquarellkarten zu kaufen. Die Aussteller zeigen abwechselnd Interessieren ihre Arbeitstechniken. Und Ergotherapeutin Bettina Horn, die wie die anderen drei Hauptamtlichen zur Awo-Abteilung Trialog gehört, bringt Besuchern bei Mitmachaktionen die japanische Papierfaltkunst Origami oder das Stecken von Blumen bei.

„Die Finanzierung der beiden Projekte ist bis Ende 2017 gedeckt“, berichtet Wörz. Die Awo Göttingen trage 30 Prozent der Kosten, die "Aktion Mensch" 70 Prozent.

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