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Bioenergie-Zentrum Leinetal in Hardegsen offiziell eröffnet

Kaier investiert Bioenergie-Zentrum Leinetal in Hardegsen offiziell eröffnet

Plantagen mit schnellwachsenden Bäumen in Südniedersachsen fordert Volker Fröchtenicht. Der Standortleiter des Bioenergie-Zentrums Leinetal braucht Sägespäne für sein Werk, das seit Februar 2010 in Hardegsen Pellets herstellt. Offen für solche Pläne zeigt sich Astrid Grotelüschen, niedersächsische Ministerin für ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Sie war zur offiziellen Eröffnung des Werks nach Hardegsen gekommen.

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Lange stand das alte Zementwerk leer: Seit Februar 2010 produziert das Bioenergienzentrum Leinetal dort Pellets.

Quelle: Rampfel

Niedersachsen will bis zum Jahr 2020 mindestens 25 Prozent der verbrauchten Energie regenerativ gewinnen, kündigte die Ministerin in Südniedersachsen an. Das Problem: Mit der zunehmenden Nachfrage nach Holz ziehen die Preise an. Ein ähnlicher Trend ist laut Grotelüschen auch im Bereich der Biogasanlagen zu beobachten, von denen es mittlerweile 900 in Niedersachsen gibt. Die Konkurrenz mit Getreidebauern um Ackerflächen lässt die Pachtpreise steigen.

Fröchtenicht forderte Landrat Michael Wickmann (SPD) auf, die Brenntage zu verbieten. Sein Werk könnte die Gartenabfälle zum Betrieb des Blockheizkraftwerkes nutzen, mit dessen Wärme die Sägespäne getrocknet werden. Der Landrat ging nicht darauf ein. Wickmann zeigte sich aber erfreut, dass das Zentrum Holz verbrennt und nicht, wie die Vorgängerfirma, das Zementwerk, Altöl. Der Northeimer Landrat kündigte an, dass das Krankenhaus, das der Landkreis mit einem Betreiber zusammen 2013 eröffnen will, ein Blockheizkraftwerk erhalten werde. Dort könnten dann Pellets aus der Region verbrannt werden.

An das Zementwerk erinnerte auch Hardegsens Bürgermeister Dieter Sjuts. Es habe 120 Arbeitsplätze gehabt. Nun hätten im Bioenergie-Zentrum immerhin 30 Menschen Arbeit gefunden.
„Mit Pellet-Heizungen lässt sich Geld sparen.“ Diese Botschaft will Unternehmer Ulrich Kaier, der 22 Millionen Euro in die Errichtung des Bioenergie-Zentrums investiert hat, in „die Köpfe der Menschen hämmern“. Ob das gelingt, bezweifelt Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energie-Pellet-Verbands. Bentele fordert von der Politik ein Förderprogramm für Pellet-Heizungen. Er tritt außerdem für einen Heizungs-Tüv ein. Heizungen mit einem geringen Effizienzgrad müssten stillgelegt werden, forderte der Verbandsvertreter in Hardegsen.

Von Michael Caspar

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