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„Das Bedürfnis nach Sicherheit wächst“

HKS Sicherheits GmbH „Das Bedürfnis nach Sicherheit wächst“

Angesichts der steigenden Terrorgefahr boomt die Sicherheitsbranche. Entsprechend stellt die HKS Sicherheitsservice GmbH jetzt die Weichen für die Zukunft. Firmeninhaber Heiko S. Keilholz, holt dafür seine Tochter Anna-Lena Keilholz in die Geschäftsleitung.

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Heiko S. Keilholz, Inhaber der Firma HKS Sicherheitsservice GmbH mit Tochter Anna-Lena Keilholz.

Quelle: Marks

Hardegsen. Angesichts der steigenden Terrorgefahr boomt die Sicherheitsbranche. Entsprechend stellt die HKS Sicherheitsservice GmbH jetzt die Weichen für die Zukunft. Firmeninhaber Heiko S. Keilholz, holt dafür seine Tochter Anna-Lena Keilholz in die Geschäftsleitung.

„Das Bedürfnis nach Sicherheit wächst“, sagt Heiko Keilholz, Inhaber der HKS Sicherheitsservice GmbH beim Treffen in der Firmenzentrale in Hardegsen. Hier laufen die Drähte von rund 1200 Alarmanlagen in der Region zusammen. Alle Mitarbeiter, die sich im Dienst befinden, haben zudem einen direkten Draht zur Einsatzleitung, die täglich 24 Stunden besetzt ist. „In einem Notfall werden von hier aus sofort die Polizei, Feuerwehr und weitere Rettungsorgane verständigt“, betont Keilholz.

Zum eigenen Schutz haben die Mitarbeiter strikte Anweisung, bei Notfällen wie Einbrüchen oder bei Gewaltverbrechen selber nicht einzuschreiten. Dafür seien die staatlichen Sicherheitsorgane zuständig, erläutert Keilholz. Die Zusammenarbeit mit der Polizei habe sich in den vergangenen Jahren stark intensiviert. „Immer häufiger wird der private Sicherheitsdienst in die Planung der Abläufe für Sicherheit mit ins Boot geholt“, erzählt Keilholz weiter. Besonders bei Großveranstaltungen sei dies der Fall. Auch bei täglichen Einsätzen habe sich die Kommunikation zwischen Sicherheitsdienst und staatlichen Behörden deutlich verstärkt. „Das hilft beiden Seiten“, betont Keilholz. Zudem setzen immer mehr Firmen und Private in der Region auf die Dienstleistungen des privaten Sicherheitsdienst HKS.

Doch die Arbeit im Bereich Sicherheit ist anspruchsvoller geworden. „Neben regelmäßigen Einsätzen vor Ort sind wir immer mehr beratend tätig“, erklärt Keilholz. Die HKS Sicherheitsservice GmbH wurde 1995 gegründet und erstellt Konzepte für infrastrukturelles Kunden- und Gebäudebetreuungsmanagement in allen Bereichen der Sicherheit und Technik. Schwerpunktmäßig operiert die HKS Sicherheitsservice GmbH nach eigenen Angaben zudem auf den Gebieten der Kriminalitätsbekämpfung. Heute beschäftigt die gesamte HKS-Gruppe rund 600 Mitarbeiter.

„Vor allem die Digitalisierung stellt die gesamte Sicherheitsbranche vor eine große Herausforderung“, sagt Keilholz weiter. Durch Integration moderner Sicherheitstechnik in das Leistungsspektrum werde das Angebot von Sicherheitsfirmen wie der HKS Gruppe zunehmend effizienter. „Zudem steigen die Anforderungen an das Personal deutlich“, so Keilholz. Um sich dieser Aufgabe in Zukunft zu stellen, hat HKS seine Geschäftsleitung verstärkt. Anna-Lena Keilholz ist neben Heiko Keilholz die neue Geschäftsführerin der HKS Sicherheitsservice GmbH. „Die Sicherheitsbranche entwickelt sich in einem rasanten Tempo“, betont die 27-jährige Göttingerin, die bereits eine ausgewiesene Expertin im Bereich Sicherheit ist. Seit 2007 ist die Tochter des Firmengründers bereits im Unternehmen beschäftigt und schon seit 2013 Prokuristin. Neben dem Abschluss Bachelor of Science 2012 an der PFH Private Hochschule Göttingen sowie dem Abschluss Master of Arts 2014 im Studiengang Advanced Management 2014 verfügt Anna-Lena Keilholz über Qualifikationen als zertifizierte Sicherheitsbeauftragte sowie in Sachkundeprüfung, Waffensachkunde, der Schießleitung, als Datenschutzbeauftragte und als Aufsichtsperson im Bereich Veranstaltungsmanagement. Sie betont die Wichtigkeit der Qualifikation des Personal. „Wie stark das Potenzial einer digitalen Optimierung von Sicherheitsdienstleistungen und der Infrastruktur eines Sicherheitsunternehmens genutzt werden kann, hängt wesentlich davon ab, wie gut Beschäftigte und vor allem die Manager diese Technologie verstehen und dafür offen sind“, betont Anna-Lena Keilholz. „Ich freue mich sehr, dass sich meine Tochter so für das Unternehmen engagiert“, sagt Heiko Keilholz. Der 58-jährige denke allerdings noch nicht ans Aufhören. „Ich habe noch viele Pläne“, sagt der Vollblutunternehmer mit einem Lächeln. Aber es tue gut, ein wenig Verantwortung in verantwortungsvolle Hände abzugeben.

Von Bernard Marks

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