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Zum Schutz gegen Hackerangriffe

Neue Cyber-Police für Unternehmenskunden Zum Schutz gegen Hackerangriffe

Ab Januar 2017 erweitert die Gothaer Versicherung ihr Portfolio für Unternehmerkunden um eine Cyber-Versicherung. Mit verschiedenen Bausteinen kann der Cyberschutz individuell zusammengestellt werden.

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Quelle: Julian Stratenschulte

Göttingen. Cyber-Angriffe auf Firmen nehmen massiv zu - auch die damit verbundenen Kosten. Alleine in Deutschland sind Unternehmen durch Attacken aus dem Internet in den letzten Jahren Schäden in Höhe von rund 65 Milliarden Euro entstanden. Die Gefahr aus dem Internet schätzen Firmen dementsprechend als immer größer ein. Eine Cyber-Versicherung kann die Lücken schließen, die bei der Absicherung über herkömmliche Betriebsversicherungen bestehen. Bereits im Jahr 2011 brachte der britische Spezialversicherer Hiscox die erste Cyber Police für den Mittelstand auf den Markt und deckte damit zusätzlich Eigenschäden aus den aus Cyber-Attacken ab. Heute steigen immer mehr Versicherer in das Geschäft mit dem Schutz gegen Hackerangriffe ein.

Neu bietet auch die Gothaer eine Cyber-Police an. Da die bisherigen Produkte allesamt aus der „analogen“ Zeit stammen und bisher nur wenig angepasst wurden, greift ihr Schutz bei den heutigen IT-Risiken in der Regel zu kurz, heißt es in einer Mitteilung von gestern. Cyber-Policen hingegen versichern explizit das Risiko, das sich aus der Verletzung der IT-Sicherheit ergibt. So decken sie zum Beispiel Schäden ab, die durch Viren und Trojaner, Datenverlust und -diebstahl oder Angriffe durch Hacker entstehen.

Versicherer übernimmt das Krisenmanagement

Die Gothaer Cyber-Versicherung zum Beispiel sichert mit zwei obligatorischen Bausteinen „Haftpflicht“ und „Eigenschaden“ die Grundrisiken ab. Zusätzlich kann der Kunde die optionalen Bausteine „Betriebsunterbrechung“, „Vertragsstrafe“ und „Erweiterte Eigenschäden“ hinzunehmen. Der Baustein „Vertragsstrafe“ deckt Ansprüche bei Verletzung von Sicherheitsstandards der Kreditkartenfirmen ab. Das Modul „Erweiterte Eigenschäden“ greift bei Schäden von innen, die durch Mitarbeiter entstehen. „Zusammen mit verschiedenen Dienstleistern übernimmt die Gothaer das komplette Krisenmanagement - und das 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, auch an Feiertagen. Nach einer ersten Schadeneinschätzung mithilfe professioneller IT-Forensik geht es direkt in das Krisenmanagement.

Angebot derzeit nur für Bestandskunden

„Ob Datenwiederherstellung, juristische Beratung oder Krisen-PR bei drohendem Reputationsverlust, der Kunde kann sich auf schnelle und kompetente Hilfe verlassen“, erklärt Frank Huy, Leiter Financial Lines. Aktuell richtet sich das Angebot nur an Bestandskunden mit einem jährlichen Umsatz von mindestens 5 Millionen Euro. Eine Erweiterung auf andere Kundenbereiche ist in Planung.

Von Bernard Marks

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