Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Regional Deutsche Bank in Göttingen präsentiert „gute Zahlen“
Nachrichten Wirtschaft Regional Deutsche Bank in Göttingen präsentiert „gute Zahlen“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:31 30.04.2018
Filialdirektor Achim Walter – hier beim Jahresempfang im Februar – präsentiert gute Zahlen der Deutschen Bank in Göttingen. Quelle: Hinzmann
Göttingen

„Das ist angesichts der weiterhin extrem niedrigen Zinsen im vergangenen Jahr eine beachtliche Leistung. Die Kunden haben unser erweitertes Beratungsangebot gut angenommen. Wir sind mehr denn je als Risikomanager gefragt, sowohl auf der Anlagenseite als auch beim Kredit“, sagt Achim Walter, Regionalleiter Privatkunden. Die Deutsche Bank betreute Ende 2017 rund 171000 Kunden im Marktgebiet, davon rund 24000 in Göttingen.

„Es gibt also viel Luft nach oben“

Das Börsen-Rekordjahr 2017 spiegele sich auch in den Depots in Göttingen wider. So sei das Volumen im Marktgebiet um 4 Prozent auf 2 Milliarden Eurogestiegen. In Göttingen habe das Depotvolumen 324 Millionen Euro betragen. Einlagenvolumen: Marktgebiet rund 2,1 Milliarden Euro, davon 280 Millionen Euro im Stadtgebiet Göttingen. Das bedeute eine Steigerung von jeweils 18 Prozent. Kreditvolumen: 2,2 Milliarden Euro im Marktgebiet. In Göttingen sei ein Plus von 12 Prozent zu verzeichnen gewesen; das Kreditvolumen belaufe sich auf 328 Millionen Euro.

„Die Nullzinsen dürften den Kunden auch in diesem Jahr weiter Kopfschmerzen bereiten“, sagt Walter. Hier sieht es die Deutsche Bank als ihre Verantwortung an, die Anleger umfassend über Chancen und Risiken einer Anlage am Kapitalmarkt aufzuklären, gerade mit Blick auf die Altersvorsorge. Nach der jüngsten Statistik des Deutschen Aktieninstituts besitzen lediglich knapp 16 Prozent aller Deutschen Aktien, Aktien- oder Rentenfonds. „Es gibt also viel Luft nach oben“, so Walter.

Boden beim Wealth Management gutgemacht

Im Marktgebiet betreut die Deutsche Bank derzeit rund 6800 mittelständische Geschäfts- und Firmenkunden. Im Segment der Start-ups konnte die Bank Marktanteile gewinnen. In jeder Region gibt es für die oft sehr schnell wachsenden Jungunternehmen ein Team aus Bank- und Industrieexperten. Sie beraten ihre Kunden von der Gründung über die Internationalisierung bis hin zum Börsengang. „Wir betreuen allein in Göttingen 30 Start-up-Kunden. Wenn Wirtschaft und Banken so eng zusammenarbeiten, ist das gut für den Innovationsstandort Deutschland und es treibt auch den Mittelstand in unserer Region an“, so Walter.

In der Betreuung der vermögenden Privatkunden – dem Wealth Management – habe die Bank im Jahr 2017 viel Boden gut gemacht. Walter: „Insgesamt konnten wir im Geschäftsfeld weltweit die Erträge gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent steigern; im gleichen Zeitraum sind die Investments, Einlagen und Kredite unserer Kunden in Deutschland um mehr als 5 Milliarden Euro gewachsen.“ Für 2018 beabsichtigt der Bereich Wealth Management neben der Vermögensverwaltung und Anlageberatung unter anderem das Finanzierungsgeschäft deutlich auszuweiten.

Von Mark Bambey/R

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Commerzbank baut ihre Göttinger Filiale im Juni für mehrere 100 000 Euro zu einem sogenannten Flagship um. Das hat Niederlassungsleiter Bernd Korte mitgeteilt. Die Bank sei 2017 im Raum Göttingen/Hildesheim im Privat- wie im Firmenkundengeschäft gewachsen.

29.04.2018

Eine neue Logistikhalle will der Hann. Mündener Automobilzulieferer Weser Metall Umformtechnik (WMU) bis August errichten. 2,74 Mio. Euro investiert die Tochter des koreanischen Sungwoo-Hitech-Konzerns. Für weitere 2,15 Mio. Euro werden drei neue Schweißroboter-Anlagen installiert.

28.04.2018

Der Fruchtsafthersteller Beckers Bester möchte in seiner Produktion nachhaltiger werden: Der Konzern verzichtet jetzt, wie er mitteilt, auf PET-Verpackungen. Stattdessen werden die Säfte nun nur noch in Glasflaschen und in Kartons verkauft.

27.04.2018