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Regional EWAB engineering GmbH investiert 8 Millionen Euro in Hedemünden
Nachrichten Wirtschaft Regional EWAB engineering GmbH investiert 8 Millionen Euro in Hedemünden
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00:17 11.02.2013
Nach zwei Jahren Planung und Bauzeit bezugsfertig: Der EWAB-Neubau in Hedemünden, in den der komplette Betrieb im Januar gewechselt ist. Quelle: Hinzmann
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Hedemünden

Der Eigentümer und Geschäftsführer Jörn Kunst, stellten 80 internationalen Gästen den Neubau im Gewerbegebiet vor. 8 Mio. Euro haben die Schweden in Niedersachsen investiert, mit 900 000 Euro hat das Land den Bau gefördert. Budget und Zeitrahmen habe man eingehalten. Kunst: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen.“

Dringend notwendig sei der Bau geworden, berichtet Kunst, weil man am bisherigen Standort in der Mündener Heinrich-Heine-Straße aus allen Nähten geplatzt sei. Dort, direkt in einem Wohngebiet, wurde die deutsche Niederlassung 1980 gegründet. Mit fünf Leuten damals. Heute sind fast 120 Menschen beim südniedersächsischen Anlagenbauer unter Vertrag.

EWAB steht für Ejvin Wahren, den schwedischen Gründer des Unternehmens. 1970 startete die Fertigung von Transportketten-Systemen für den Materialfluss in Produktionen, damals als „Nischenprodukt in einer Nische“, ließ Mats Wahren seine Zuhörer wissen. Für die Verpackungsindustrie habe man zunächst Lösungen entwickelt, ab den 1980er Jahren für die Automobilindustrie. Heute sei Deutschland der wichtigste Markt. 50 Prozent des Umsatzes erziele Hedemünden.

Die Bedeutung des Standortes und die zentrale Lage hob auch Dirk Kunze hervor, der zum internationalen EWAB-Projektteam gehört. Die globale Präsenz mit elf Produktionsstandorten weltweit erfordere einheitliche Abläufe, saubere Koordination, Englisch als Unternehmenssprache und das eine Ziel: „Wir müssen die Nase vorn haben.“

Die Lage in der Mitte Europas betonte auch Mündens Bürgermeister Klaus Burhenne (CDU). Er dankte mit Brot, Salz und einem Gedicht dafür, dass das Unternehmen der Stadt die Treue halte. Hedemündens Ortsbürgermeister Udo Bethke (SPD) überbrachte die Ortschronik und erläuterte die Sache mit den Straßennamen. Lichtblick sei eigentlich der EWAB-Projektname gewesen. Auf Wunsch der Investoren habe man auf die Adresse Drusus-Ring verzichten.

Nachdem der Holzmindener Architekt Michael Klünker den symbolischen Schlüssel für das  „maßgeschneiderte und unverwechselbare“ Bauwerk“ übergeben hatte, ließen sich die Eröffnungsgäste Lager, Produktion, Montage, Kantine und Verwaltung zeigen.

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