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Fahrschule Matzantke feiert 75-jähriges Jubiläum

Familienbetrieb Fahrschule Matzantke feiert 75-jähriges Jubiläum

An die 100 Autos hatte die Fahrschule Matzantke in den vergangenen 75 Jahren in Betrieb. „Fast alles sparsame Fords“, berichtet Seniorchef Klaus Matzantke. Sein Vater Walter hat das Unternehmen am 1. April 1938 gegründet. Von 1940 bis 1945 war der Firmengründer im Krieg. Nach seiner Rückkehr ging es weiter.

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Familienbetrieb: Inhaber Andreas Matzantke mit Vater Klaus.

Quelle: CR

Göttingen. Damals hatte der Fahrlehrer sein Büro in der Kurzen Straße. „Heute ist dort eine Änderungsschneiderei ansässig, aber es sieht noch genauso aus wie früher“, so Matzantke.

1954 zog die Firma in den Hainholzweg 12, wo sie bis heute ansässig ist. Im Laufe der Jahre habe sich die Zahl der Fahrlehrer in Göttingen verzehnfacht, schätzt Matzantke. Anfangs hätten sich vor allem ehemalige Zeitsoldaten der Zieten-Kaserne selbstständig gemacht. Er selbst wurde im Januar 1965 Fahrlehrer. Als der Vater 1973 mit 65 Jahren starb, übernahm der Sohn den Betrieb. „Hauptberuflich habe ich als Berufsschullehrer gearbeitet“, berichtet er. Die Bezirksregierung habe das zwar erlaubt, es habe aber immer wieder Nachfragen und Überprüfungen gegeben.

Arbeit mit 17- bis 19-Jährigen macht Freude

Einfacher sei es im Oktober 1996 geworden, als sein Sohnes Andreas ebenfalls Fahrlehrer geworden sei. Er übernahm in Jahr 2000 die Firma. 2003 ging der Vater in Ruhestand. In der Fahrschule arbeitet er jedoch weiter mit. Ihm macht die Arbeit mit den 17- bis 19-Jährigen Freude, die 95 Prozent der Fahrschüler stellen.

Im Souterrain im Hainholzweg stehen der Firma 60 Quadratmeter zur Verfügung. Bis zu 32 Schüler passen in den Unterrichtsraum. Im Sommer drängen sich dort die Führerscheinanwärter. Im Winter und Frühjahr ist es dagegen ruhig. „Seit der Verkürzung der Schulzeit kommen Abiturienten erst nach Abschluss ihrer Prüfungen“, hat Matzantke beobachtet. Vorher hätten sie den Kopf nicht frei.

Anforderungen und Preise gestiegen

Die Anforderungen seien gestiegen. „Als ich anfing, reichte es, einmal um den Block fahren“, erinnert sich der Seniorchef. Das sei mit sieben, acht Fahrstunden zu lernen gewesen. Heute seien allein zwölf Sonderfahren vorgeschrieben, 15 bis 17 Fahrstunden normal. Und: „In den 60er-Jahren betrugen die Prüfungsgebühren 12,48 DM, heute sind es 105,80 Euro.“

Von Michael Caspar

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