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Feinbäckerei Thiele kurz vor Zertifizierung des Energiemanagements

Wenn der Auditor einmal klingelt Feinbäckerei Thiele kurz vor Zertifizierung des Energiemanagements

Mit verpflichtenden Energieaudits hält zum Jahresende ein aktives Energiemanagement Einzug in große Unternehmen. Einsparmöglichkeiten sind das Ziel, doch ist der Aufwand gerade zu Anfang enorm. Feinbäckerei Thiele muss nur noch eine Hürde nehmen, um das Energieaudit abzuschließen.

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Feinbäckerei Thiele muss nur noch eine Hürde nehmen, um das Energieaudit abzuschließen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Eineinhalb Tage war der Energieauditor im Unternehmen und hat geprüft, ob die Formalia stimmen. „Er hat sich alle Unterlagen angeschaut, vom Energiemanagementhandbuch bis zu Verfahrensanweisungen und Formblättern“, sagt Kirsten Eberhardt, die Energiemanagementbeauftragte bei Thiele. „Er ist sehr genau ins Detail gegangen und hat überprüft, ob alle formellen Auflagen erfüllt wurden.“ Die inhaltliche Prüfung erfolgt dann zum Abschluss, bis zum 5. Dezember muss das Energieaudit abgeschlossen sein.

Derweil hat sich durch die Befassung mit Energiefragen im Unternehmen einiges getan. „Es fällt positiv auf, dass sich das Energiebewusstsein merklich verbessert hat“, so Geschäftsführerin Katja Thiele-Hann. Dazu beigetragen habe auch die Einführung eines Vorschlagswesens. „Über Prämierungen beteiligen wir die Mitarbeiter am Erfolg der Einsparungen.“ Energieaspekte sind auch schon bei Investitionsentscheidungen maßgeblich gewesen.

Und auch Überraschungen gab es, indem beispielsweise deutlich wurde, wie viel eigentlich die Filialen zum Stromverbrauch beitragen. Inzwischen haben alle Mitarbeiter einmal eine allgemeine Energiemanagementschulung durchlaufen, nächstes Jahr wird es für die einzelnen Betriebsbereiche maßgeschneiderte Schulungen geben.

Ende November geht es dann in die Endrunde, wenn der Energieauditor vorerst zum letzten Mal zu Thiele kommt – für acht Tage, um sich jedes Detail anzuschauen wie die Wirtschaftlichkeitsberechnungen oder Aktionspläne. Anschließend gibt es ein „Bestanden“ – oder Auflagen zur Nachbesserung.

Nach dem großen Aufwand für das erste Energieaudit wird es in Sachen Energiemanagement im Betrieb ruhiger werden. Doch es bleibt ein auf Dauer angelegter Prozess. „Wir haben uns mit dem Energiemanagement dazu verpflichtet, uns kontinuierlich zu verbessern“, so Eberhardt. Nach der ersten Zertifizierung findet jährlich ein Erhaltungsaudit statt, um den Fortschritt zu überprüfen. Und nach drei Jahren erfolgt eine Rezertifizierung – aber nie wieder so intensiv wie beim ersten Mal.

„Es ist ein andauernder Veränderungsprozess“, betont Katja Thiele-Hann. „Wir sind ein Betrieb, der schon sehr lange existiert, da sind gewisse Prozesse eingefahren. Wir müssen umdenken lernen und wir sind auf einem guten Weg, aber wir müssen dranbleiben. Ganz einfach ist es nicht immer.“

Von Sven Grünewald

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