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Firma Zufall hat keine Angst vor der Zukunft

Bestes Ergebnis in der Firmengeschichte Firma Zufall hat keine Angst vor der Zukunft

Mit dem höchsten Umsatz und dem besten Ergebnis in der Firmengeschichte hat die Zufall Logistic Group das Geschäftsjahr 2008 abgeschlossen. Die weltweite Wirtschaftskrise hinterlässt dennoch erste Spuren bei den Göttingern.

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Sind gewappnet für schwierige Zeiten: Gerhard Grüneklee, Inhaber Gerhard Müller und Jürgen Wolpert (von links).

Quelle: Hinzmann

Seit November 2008 spürt Zufall den Auftragseinbruch bei diversen Kunden. Um 15 Prozent, so Geschäftsführer Jürgen Wolpert, sei der Auftragseingang für die Spedition im Schnitt zurückgegangen. In der Branche würde gar von bis zu 50 Prozent Einbußen gesprochen. 

Seit März wird an verschiedenen Zufall-Standorten für insgesamt 554 Mitarbeiter Kurzarbeit gefahren, so Finanzchef Gerhard Grüneklee. Am Standort Göttingen (370 Beschäftigte) arbeiteten circa 230 Leute kurz, in Fulda 270. Für sechs Monate habe man die erste Kurzarbeit in der Firmengeschichte beantragt. Ob die Zeit ausgeschöpft werde, hänge von der wirtschaftlichen Entwicklung ab. Eines stellt Grüneklee klar: „Wir wollen alle Mitarbeiter behalten.“

Im vergangenen Jahr lief das Zufall-Geschäft in allen Bereichen sehr gut, teilt die Geschäftsführung mit. Das mittelständische Unternehmen habe den Umsatz um 9 Mio. Euro auf 241,6 Mio. Euro (+3,9%) gesteigert. Auch bei der Zahl der Sendungen konnte das Logistik- und Speditionsunternehmen um 73000 Stück auf 2,98 Millionen Sendungen zulegen. 

Das positive Ergebnis (Ertragszahlen nennt die Firma nicht) habe sich auch auf die Mitarbeiterzahl ausgewirkt, die auf 1398 (+5,9%) gestiegen sei. 113 junge Leute sind bei Zufall in der Ausbildung, beim letzten Prüfungsgang seien 20 von 22 Lehrlingen übernommen worden. 

Logistik für andere Firmen

Wachstum konnte Zufall vor allem auch im Bereich Kontraktlogistik erzielen. In diesem Geschäftsbereich, in dem Zufall die Logistiktätigkeiten für andere Unternehmen übernimmt, peilen die Göttingen nach 16 Mio. Euro in 2008 einen Umsatz bis 2012 von 25 Mio. Euro an. Über rund 180000 Quadratmeter bewirtschaftete Logistikflächen verfügt das Unternehmen zurzeit, und es sollen mehr werden. Für Neu-, Aus- und Umbauten investiert Zufall an fünf Standorten (Kandel bei Karlsruhe, Haiger, Fulda, Nohra und Neuenstein). In Göttingen sind Bauanträge für die Erweiterung der Umschlaghalle um 2000 Quadratmeter gestellt. Die Investition in der Zentrale: 1,5 Mio. Euro.

Auf der Messe „Transport Logistic“ in München werden sich die Göttinger in diesem Jahr das erste Mal präsentieren. Wolpert nennt das Ziel: „Wir wollen über die Grenzen hinaus bekannt werden.“ 

                                                                                                                   Von Hanne-Dore Schumacher

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