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Regional Fördermittel für das SNIC bewilligt
Nachrichten Wirtschaft Regional Fördermittel für das SNIC bewilligt
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00:19 15.09.2017
Mascha Albrecht ist Leiterin des SNIC. Quelle: r
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Göttingen

Unter dem Dach des SüdniedersachsenInnovationsCampus (SNIC) hatte sich ein Netzwerk aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen bei der NBank um den Zuschlag für das Accelerator-Programm beworben. Den Antrag hat federführend die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG) gestellt, heißt es in einer Mitteilung. Das Land werde den Aufbau des Accelerators zunächst für zwei Jahre fördern. Zudem würden sich die Sparkassen aus Göttingen, Northeim, Osterode, Duderstadt, Münden, Einbeck und Bad Sachsa mit zusammen 150000 Euro an der Umsetzung des Projekts beteiligen.

GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe. Quelle: r

Im Accelerator sollen künftig Start-ups im Gründungsprozess für rund sechs Monate begleitet werden. „So können wir den Entwicklungsprozess von Start-ups und Spin-offs aus Hochschulen und Unternehmen beschleunigen und stärken“, erläutert GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe. „Wir hoffen, dass so bereits nach kurzer Zeit Leuchttürme im Gründungsprozess entstehen, die das Gründungsgeschehen in der Region weiter befeuern“, so Haufe weiter.

„Der Accelerator passt perfekt in das Portfolio des SNIC“, betont auch Mascha Albrecht, Leiterin der SNIC-Geschäftsstelle. Zu dessen Kernanliegen gehöre es schließlich, die Gründungsdynamik in der Region zu erhöhen. „Aufgrund unseres Netzwerkes ist der SNIC in der Lage, Gründern umfangreiches Know-how in sämtlichen relevanten Bereichen zur Verfügung zu stellen“, sagt Albrecht. Den Teams stehen Unternehmer und Wissenschaftler als Sparringspartner zur Seite, Mentoren begleiten den Prozess, und ein Koordinator über-nimmt die Betreuung der Teams.

Bereits jetzt erhalten studentische Gründer in der Innovationsakademie und der Gründungsunterstützung des SNIC eine umfassende Qualifizierung sowie umfangreiche Be-ratungs- und Finanzierungsangebote. Darüber hinaus steht ihnen in den Räumlichkeiten des SNIC ein Pre-Inkubator zur Verfügung, in dem sie rund um die Uhr kostenlos daran arbeiten können, ihre Geschäftsideen in die Tat umzusetzen. Hier schließt der SNIC-Accelerator nahtlos an. „Er ermöglicht den Gründern den nächsten Schritt auf dem Weg zu einem marktreifen Produkt“, erklärt Albrecht. Denn mit dem Accelerator wird die Lücke zwischen dem Pre-Inkubator des SNIC und den Gründerzentren der GWG geschlossen. Während im SNIC ausschließlich Teams bis zur Gründung unterstützt werden, sind in den Gründerzentren mehrheitlich Startups mit einigen Jahren Erfahrung ange-iedelt.

„In der Vergangenheit hat die Region insbesondere vielversprechende Life-Science-Projekte an große inländische Standorte und das Ausland verloren“, stellt GWG-Geschäftsführerin Haufe fest. Der Accelerator soll dazu beitragen, diesen Trend umzukehren. Entsprechende Raumangebote für die Unternehmensentwicklung werden regional vorgehalten nach Bedarf geplant.

Von Bernard Marks

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