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GWG investiert Millionen für Peguform

SMP Deutschland GWG investiert Millionen für Peguform

Die neuen Eigentümer der Firma Peguform, das indische Familienunternehmen Samvardhana Motherson, will am Standort Göttingen expandieren. Eine neue Werkzeuglagerhalle soll in Grone gebaut werden – auf Flächen des ehemaligen Glunz-Geländes. Das Unternehmen will jedoch nicht selbst bauen, will vielmehr in neue Produkte und Innovationen investieren.

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SMP-Standort Göttingen: Das Werk mit 270 Beschäftigten braucht dringend zusätzliche Lagerflächen.

Quelle: Hinzmann

Grone. Deshalb hat sich die SMP Deutschland GmbH (das P steht für Peguform) an die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung gewandt. Mit der GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe sind sich die Automobilzulieferer einig geworden, dass die GWG den Neubau bis Mitte 2014 realisieren wird.
4,1 Mio. Euro kalkuliert Haufe für den Hallenbau in Grone. Langfristig, mindestens aber zwölf Jahre, werde die Immobilie an SMP vermietet, so die Pläne, die Haufe im Tageblatt-Gespräch vorstellte. Auch einen Eigenbau hätten die Verantwortlichen in der Martin-Luther-Straße 30 geprüft, sich aber letztlich dagegen entschieden. Man wolle nicht in Bauten investieren.

Die Erweiterung des Standorts Göttingen sei erforderlich aufgrund der Ersatzteilproduktion, begründet Werksleiter Heinz-Jürgen Hartmann. Die Umstellung von Serienproduktion auf Ersatzteilfertigung seit 2008/2009 erfordere Platz für unzählige Werkzeuge und Maschinen, von denen einige bis zu fünf Tonnen auf die Waage bringen. Göttingen sei der Ersatzteilstandort für alle fünf deutschen SMP-Werke. Auch mit der Nähe zum VW-Werk Kassel (Baunatal) wird die Umstellung der Produktion in Göttingen begründet. SMP will im Zuge des Neubaus in Maschinen investieren. Drei Kräne im Wert von zusammen 400 000 Euro sollen installiert werden.

„Das ist für Göttingen eine gute Botschaft“, kommentiert Haufe die Pläne des Konzerns und berichtet über weitere Engagements der GWG. So solle noch in diesem Jahr ein Erweiterungsbau für die Evotec AG im Science Park realisiert werden. Ein zusätzlicher Riegel soll an das bestehende Gebäude in der Marie-Curie-Straße angebaut werden. Damit könne der Forschungsstandort für molekulare Krankheiten (früher war es in Göttingen die Develogen AG) mit aktuell 40 Mitarbeitern 1200 Quadratmeter Fläche mehr nutzen. 3 bis 4 Mio. Euro will die GWG für die Expansion des Biotech-Unternehmens, dessen Mitbegründer der Göttinger Nobelpreisträger Manfred Eigen ist, investieren.

Noch 8000 bis 10 000 Quadratmeter Fläche stehen auf dem Gelände „technisch orientierten Firmen“ zur Verfügung, betont Haufe, die erst vor wenigen Tagen am Richtfest der Anton GmbH auf dem Gelände des Science Parks teilgenommen hat. 90 000 Quadratmeter Fläche werden zudem für die Sartorius AG freigehalten. Auch auf den Zietenterrassen baut die GWG. Das neue Frauenhofer Anwendungszentrum soll dort in Nachbarschaft der bestehenden Hochschul-Gebäude entstehen. Man sei in der Planungsphase, berichtet Haufe.

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