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Genusswüste mit kleinen Oasen

Genusswüste mit kleinen Oasen

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Spitzenköche im Schillingshof und im Gauss

Es muss leider wieder einmal gesagt werden: So richtig genussfroh sind die Südniedersachsen nicht. Jedenfalls nicht genug, um eine ganze Reihe von Spitzenköchen am Leben zu erhalten. Umso erfreulicher, dass sich einige von ihnen inzwischen mehr als zehn Jahre gehalten haben (Gauss und Gaudí in Göttingen beispielsweise). Andere pflegen eine alte Familien-Gasthaus-Tradition und haben sie zu neuer Küchenblüte getrieben: voran der Schillingshof, jetzt auch Biewald (beide in der Gemeinde Friedland). Nicht zu vergessen, das Burghotel Hardenberg, das seit einigen Jahren mit gleich bleibender Qualität überzeugt (auch wenn der Kritiker des Gault Millau in diesem Jahr wohl einen schlechten Tag erwischt hatte). Ein wenig mehr solcher Adressen, und wir wären nicht länger nur eine Genusswüste (gastronomiemäßig betrachtet) mit kleinen Oasen. Bis dahin allerdings sollten wir die Spitzenköche feiern (und natürlich auch bei ihnen feiern), die wir haben. Nur eine winzige Bitte – da muss ich mich dem Herausgeber des Gault Millau anschließen: Bitte weniger von diesem modischen entweder eckigen oder ovalen Geschirr und weniger von diesen „Anrichtmarotten“ in Whisky Tumblern und anderen Gläsern. Wie es der Kollege so schön formuliert hat: „Was würde ein Koch von einem Barkeeper halten, der ihn Bloody Mary in Texturen aus einem viereckigen Suppenteller löffeln lässt“. Recht hat er.

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Gault Millau

Deutschlands Köche kurz vor Jahresschluss: Entweder sie sind glücklich über ihre Hauben und Punkte, die die Restaurantkritiker des Gault Millau vergeben – oder sie halten ohnehin (angeblich) nichts von solchen Bewertungen. In der Region Göttingen gab es jedenfalls weitgehend fröhliche Gesichter. Voran Stefan Schilling vom Schillingshof in Groß Schneen, den die Kritiker mit 17 Punkten bedacht haben, was für „höchste Kreativität und Qualität sowie bestmögliche Zubereitung“ steht. Besser abgeschnitten haben in ganz Deutschland gerade einmal 38 andere Spitzenköche. So wundert es auch nicht, dass der Bewertungstext fast überschwänglich ausfällt: „Der große kanadische Hummer auf Orangen/Nuss-Schaum ist ebenso knackig wie saftig, der Seeteufel auf überraschend gutem Sellerie/Artischocken-Gemüse vorzüglich gebraten und gewürzt…Untadelig der zarte Rücken vom (recht groß gewachsenen) Spanferkel…

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