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Gerd-Inno Spindler beim Marketing-Club im Göttinger Hotel Freizeit In

Querdenker krempeln Märkte um Gerd-Inno Spindler beim Marketing-Club im Göttinger Hotel Freizeit In

„Ein Unternehmen, das nicht das Querdenken pflegt, verschwindet über kurz oder lang vom Markt“, warnt der Buchautor und Unternehmensberater Gerd-Inno Spindler bei einem Vortrag vor rund 30 Mitgliedern des Marketing-Clubs Göttingen im Hotel Freizeit In.

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Plädoyer fürs Querdenken: Gerd-Inno Spindler (links) und Club-Präsident Gerhard Sauer.

Quelle: EF

Göttingen. Vor den Folgen mangelnder Innovationskraft schützten eine Firma weder große Erfolge in der Vergangenheit, noch hohe Qualität der Produkte, ja nicht einmal besonders niedrige Preise.

„Die Schallplattenspieler der Firma Dual sind großartig gewesen“, erinnert sich Spindler. Doch der Siegeszug der CD-Player ab Anfang der 80er Jahre habe das Schicksal des Unternehmens besiegelt. Sony habe 1979 mit dem Walkman das mobile Musikhören ermöglicht und bis 2000 rund 200 Millionen dieser Geräte verkauft.

Dann habe der Computerhersteller Apple 2001 den iPod erfunden. In der Folge sei die Nachfrage nach den Sony-Geräten eingebrochen. Mittlerweile seien 350 Millionen iPods verkauft worden. Hinzu kämen 470 Millionen iPhones, eine Apple-Erfindung, die durch den Erfolg des iPods angestoßen worden sei.

„Es sind die Querdenker die Märkte umkrempeln“, meint Spindler. In vielen Firmen hätten aber nicht sie das Sagen, sondern die Prozessoptimierer. Diese analysierten immer wieder aufs Neue die Arbeitsprozesse, versuchten sie flexibler zu gestalten und die Ausgaben zu drücken.

Einmal alle ungeschriebenen Marktgesetze vergessen

„Überflüssiges Fett soll weggeschnitten werden, aber am Ende verletzen die Verantwortlichen oft das Muskelfleisch,“ spottet Spindler. Solch ein „optimiertes Unternehmen“ werde eine leichte Beute der Mitbewerber. Die Firmenleitung bekäme aufgrund ihres „Tunnelblicks“ Veränderungen am Markt nicht mit.

Querdenker, die bei solchen Chefs keine Chance bekämen, verließen das Unternehmen. Spindler berät Manager, wie sie in ihren Firmen das Querdenken stärken können.

Eine Arbeitsgruppe soll einmal alle ungeschriebenen Marktgesetze vergessen und sich Fragen stellen wie: Was würde ein Unternehmer tun, der neu in dieses Marktsegment kommt? Wie würde mein Nachfolger entscheiden? In welchen Bereichen, auch branchenfremden, lässt sich die Kernkompetenz des Unternehmens noch nutzen?

Von Michael Caspar

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