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Knapp 50 Prozent ohne Berufsabschluss

Arbeitslosigkeit im März rückläufig Knapp 50 Prozent ohne Berufsabschluss

Auch im März ging die Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk Göttingen weiter zurück und liegt neu bei 6,1 Prozent. Im vergangenen Monat wurden 14365 arbeitslose Menschen betreut. Damit sank die Zahl gegenüber Februar um 261 (1,8 Prozent) und im Vergleich zum Vorjahrsmonat um 758 (5,0 Prozent). 

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Quelle: dpa

Göttingen. In den beiden zum Agenturbezirk Göttingen zählenden Landkreisen Northeim und Göttingen sank die Arbeitslosigkeit sowohl im Vergleich zum Vormonat, als auch gegenüber März 2016. Im März waren im Landkreis Northeim 4.281 Menschen arbeitslos gemeldet. Das war gegenüber Februar ein Rückgang um 173 bzw. 3,9 Prozent. Im Vergleicht zum Vorjahresmonat sank die Zahl der Arbeitslosen um 376 oder 8,1 Prozent.

Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 6,1 Prozent und liegt damit 0,5 Prozentpunkte unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Im Landkreis Göttingen waren im zurückliegenden Monat 10084 Menschen arbeitslos gemeldet. Damit sank die Zahl gegenüber Februar um 88 (0,9 Prozent). Gegenüber März 2016 betrug der Rückgang 382 bzw. 3,6 Prozent. Die Arbeitslosenquote sank gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,3 Prozentpunkte auf 6,0 Prozent.

Trotz der guten Verfassung des Arbeitsmarktes, von der insbesondere Fachkräfte profitieren, gibt es ein großes Handlungsfeld, und das sind Beschäftigungsperspektiven für Menschen ohne Ausbildung“, erklärte Klaus-Dieter Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Göttingen. Statistisch, so der Agenturchef, werde etwa jeder zweite Arbeitslose als Helfer eingestuft.  Vielfältig sind die Gründe für das Fehlen eines Berufsabschlusses, erläuterte Gläser: „Ein Teil der Menschen hat in jungen Jahren tatsächlich keine Ausbildung absolviert, zum Beispiel aufgrund finanziell interessanter Arbeitsangebote.

 Und ein Teil der Arbeitslosen kommt aus Ländern, in denen es ein vergleichbares Ausbildungssystem nicht gibt oder Abschlüsse nicht ohne weiteres anerkannt werden können. Aber auch diejenigen, die vor vielen Jahren eine Ausbildung abgeschlossen, anschließend jedoch jahrelang fachfremd Anlerntätigkeiten ausgeübt haben, werden dem Helferbereich zugeordnet. Denn ohne Praxis sind die Kenntnisse der Ausbildung in der Regel nicht oder nur noch bedingt verwertbar.“

Nach wie vor bewegt sich die Nachfrage nach Arbeitskräften auf einem hohen Niveau. Im März erreichte der Bestand an offenen Stellen einen Rekordwert von 3807 Das Arbeitsplatzangebot, das Wirtschaft und Verwaltung bei der Arbeitsagentur gemeldet haben, lag damit 464 Jobofferten (13,9 Prozent) über dem Wert des Vorjahresmonats.

Seit Jahresbeginn wurden rund 3900 Stellenangebote aufgegeben, ein Plus von rund 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders hoch ist der Bedarf derzeit an Arbeitskräften aus den Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufen, im Bereich Verkehr /Logistik sowie an Mitarbeitern der medizinischen und nichtmedizinischen Gesundheitsberufe. Aber auch Reinigungskräfte und Verkaufsmitarbeiter werden stark nachgefragt. bm

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