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Göttingen: Sartorius baut für 20 Millionen Euro

Bezug noch in diesem Jahr Göttingen: Sartorius baut für 20 Millionen Euro

Angekündigt war das große Bauvorhaben am Standort Göttingen, jetzt haben die Bauarbeiten begonnen. In der August-Spindler-Straße entsteht ein Produktionsneubau. Der Sartorius-Konzern investiert in Göttingen 20 Mio. Euro.

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Auf dem Sartorius-Werksgelände in der August-Spindler-Straße: Geplanter Neubau für Produktion und Verwaltung.

Quelle: Skizze: Sar.

Die Produktionskapazität zur Herstellung von Filtermembranen soll am Stammsitz von Sartorius erweitert werden. Die Millioneninvestition umfasst den Bau eines neuen Werksgebäudes, die Installation einer neuen Ziehmaschine sowie die Aufrüstung zweier bestehender Ziehmaschinen, teilt das Unternehmen für Labor und Prozesstechnologie mit. „Mit der Erweiterung unserer Membranfertigung sichern wir auch in den kommenden Jahren unsere führende Position im Bereich Filtration“, erläutert Dr. Oskar-Werner Reif die Pläne der Göttinger. Neben der Erweiterung der Kapazitäten bringe der Ausbau auch die nötige Flexibilität, um schneller neue Produkte auf den Markt bringen zu können, betont der Leiter für Forschung und Entwicklung. Auch könne man rascher auf die steigenden Leistungs- und Qualitätsanforderungen der Kunden reagieren.
Sartorius-Membranen werden in Spezialfilter eingebaut, durch die Flüssigkeiten steril filtriert werden. Die Hauptabnehmer der Göttinger Produkte kommen aus der biopharmazeutischen Industrie. Dort werden die Filter bei der Herstellung von Medikamenten eingesetzt. Sterilfilter gehören zum Einweg-Programm der Göttinger und zählen nach Angaben des Vorstandes zu den wachstums- und margenstärksten Produktlinien.
„In unseren Ziehmaschinen stecken jahrzehntelange Produktionserfahrungen und Knowhow aus Forschung und Entwicklung“, begründet Reif die Investition in der Biotechnologie-Sparte des Konzerns.
Der Neubau, der Ende des Jahres bezugsfertig sein soll, wird eine Nutzfläche von knapp 6000 Quadratmetern haben, heißt es aus der Zentrale. Das neue Gebäude soll so ausgelegt werden, dass auch künftig Erweiterung möglich ist. So soll schon jetzt die Installation einer zweiten neuen Ziehmaschine berücksichtigt werden. Über der Produktionsetage werden vier weitere Stockwerke entstehen. Dort sollen rund 150 Büroarbeitsplätze entstehen, heißt es.

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