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17:01 07.08.2018
Kontaktlos bezahlen mit neuen Karten oder per Handy: Banken müssen mit der technischen Entwicklung Schritt halten. Quelle: dpa
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Göttingen

Bei der Volksbank Kassel Göttingen ist veraltete IT kein Thema. Die technische Infrastruktur sei „die modernste, die man derzeit haben kann“, so IT-Bereichsleiter Ralf Heppel: „Das können wir voller Überzeugung sagen.“ Auch die Fusion im vergangenen Jahr hat die jetzt vereinte Volksbank für umfassende Modernisierungen genutzt. Im Verwaltungsgebäude in Göttingen wurde die Verkabelung auf den neuesten Stand gebracht, Verteilerhardware und Router wurden erneuert und die Netzwerkanbindung aktualisiert.

Und die moderne Infrastruktur ist auch notwendig, beispielsweise bei den sogenannten „One and done“-Diensten. Das sind Angebote, die für den Kunden möglichst schnell und einfach gehalten sind, also ohne viel Aufwand und Papierkram. Dazu kommen unter anderem Notebooks und Smartphones für Kundenberater und neue Angebote wie die Videoberatung zum Einsatz.

Zentrale Rechenzentren

Die Daten aller deutschen Volksbank-Kunden werden heute nicht mehr in den einzelnen Bankfilialen, sondern zentral in mehreren Hochsicherheits-Rechenzentren gespeichert - eine Entwicklung, die in den vergangenen drei Jahrzehnten Schritt für Schritt umgesetzt wurde. In Kassel gibt es zusätzlich noch eine eigene Cloud als Backup für bankinterne Anwendungen.

Ähnlich gut sieht Daniel Ernst die Situation. „Die Sparkasse Göttingen ist bei Innovation, effizienten, IT-gestützten Prozessen, der Cyber-Sicherheit und auch der Regulatorik mehr denn je auf eine schlagkräftige IT angewiesen“, so der Pressesprecher des Instituts. „Um dabei unseren Kundenwünschen, eigenen Qualitätsansprüchen sowie vorgegebenen Sicherheitsstandards gerecht zu werden, tauscht die Sparkasse Göttingen sowohl die eingesetzte Software als auch die Hardware regelmäßig aus und nutzt nur die aktuellsten Versionen.“

Veränderte Kommunikation

Neben einem sicheren Browser für Online-Banking bietet die Sparkasse damit unter anderem Echtzeit-Überweisungen und kontaktloses Bezahlen mit sogenannter NFC-Technik (Nahfeldkommunikation) am Handy an. Die Kundendaten sind hier, ähnlich wie bei der Volksbank, in einem bundesweiten Netzwerk gespeichert. Die Finanz Informatik (FI) in Frankfurt am Main ist der hauseigene IT-Dienstleister der Sparkassen, das Göttinger Geldinstitut arbeitet bereits seit 1975 mit ihr und ihren Vorläufern zusammen. „Die FI verfügt über eines der größten Rechenzentren Europas“, so Daniel Ernst.

Es sind aber nicht nur die mobilen Dienste selbst, die immer stärker nachgefragt werden, stellt Ernst fest. „Auch die Wege, über die unsere Kunden mit uns in Kontakt treten, haben sich verändert und werden zunehmend digital.“ Videodienste gibt es bei der Sparkasse zwar derzeit noch nicht, aber per Mail, Chat und auch in den sozialen Netzwerken muss die Bank heute erreichbar sein – neben ihrem klassischen Angebot am Telefon und persönlich in der Filiale.

Von Axel Wagner

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