Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 2 ° Regenschauer

Navigation:
Göttinger LaVision für internationale Investoren interessant

Messtechnik Göttinger LaVision für internationale Investoren interessant

2012 war das beste Jahr in der Firmengeschichte von LaVision. Das Messtechnik-Unternehmen investiert in Göttingen und stellt kontinuierlich  neue Mitarbeiter ein. Das erfuhr am gestrigen Montag Oberbürgermeister Wolfgang Meyer, der das Unternehmen auf der Siekhöhe besuchte.

Voriger Artikel
Joachim Schrey eröffnet Hundeschule in Sudershausen
Nächster Artikel
Göttinger Hochschulen und Unternehmen präsentieren sich auf der CeBIT

Rundgang durch die Produktion im Anna-Vandenhoeck-Ring 19: Heinrich Voges, Bernhard Wieneke  und Bürgermeister Wolfgang Meyer (v. l.).

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Vier bis sechs Mal im Jahr ist Meyer unterwegs, um die Wirtschft vor Ort besser kennenzulernen. Gleichzeitig will das Stadtoberhaupt in Erfahrung bringen, ob und wo die hiesigen Betriebe der Schuh drückt. Die geschäftsführenden Gesellschafter von LaVision Bernhard Wienecke und Heinrich Voges informierten Meyer und dessen Referatsleiterin Claudia Leuner-Haverich über die optische Messtechnik von LaVision.

„Im Bereich der bildgebenden Strömungs-Messtechnik sind wir Weltmarktführer“, berichtet Voges. In diesem Segment machen die Göttinger 60 Prozent des Umsatzes, der im vergangenen Jahr  17,5 Mio. Euro für die GmbH und 21,5 Mio. Euro in der Gruppe betrug. Im Auftrag von Rennställen der Formel 1 ist LaVision tätig, arbeitet mit dem DLR in Göttingen zusammen, misst in Windkanälen und hilft der Autoindustrie, Verbrennungsprozesse zu optimieren.

Messsysteme der Göttinger (sie kosten zwischen 50 000 und 500 000 Euro) kommen in Forschung und Wissenschaft zum Einsatz. 85 Vollzeitkräfte zählt die Belegschaft, die Hälfte von ihnen, so erfuhr Meyer, hat eine universitäre Ausbildung. „Unsere Vertriebsleute haben durchweg einen Doktor“, erläutert Wieneke. Er selbst ist Physiker ebenso wie Voges.

Göttinger sind weltweit interessant

Die Ansprüche sind hoch, und trotzdem habe man keine Probleme, neue Mitarbeiter zu finden. Von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst  (HAWK) kommen gute Leute, lobt Voges und spricht von einer „weisen Entscheidung“ in Zusammenhang mit der Hochschulgründung.

Sechs bis sieben Beschäftigte sind schon von den Zietenterrassen zu LaVision gekommen. „Wir sind aus eigener Substanz gewachsen“, ist Voges wichtig, nicht durch Zukäufe. Umgekehrt sind die Göttinger für Investoren weltweit interessant. „Wir kriegen jeden Monat ein Angebot“, verrät Wieneke.

Doch die Göttinger (1989 gegründet) wollen unabhängig bleiben, sind laut Voges zufrieden mit dem, was sie haben. Strategische Partnerschaften jedoch schließen sie nicht aus. Auf dem Weltmarkt allerdings gibt es weniger als eine Handvoll Firmen, die mit LaVision im Wettbewerb stehen – in Dänemark, Deutschland und in den USA.

70 bis 80 Prozent der speziellen LaVison-Messtechnik gehen in den Export, vor allem nach Asien, in die USA und ins europäische Ausland.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
DAX
Chart
DAX 13.067,00 +0,05%
TecDAX 2.572,50 +0,06%
EUR/USD 1,1931 +0,68%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

BASF 94,83 +2,70%
CONTINENTAL 216,76 +1,37%
VOLKSWAGEN VZ 169,40 +1,15%
FRESENIUS... 60,85 -1,26%
BAYER 107,63 -0,74%
BEIERSDORF 97,00 -0,50%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 231,88%
Commodity Capital AF 185,92%
Allianz Global Inv AF 115,14%
Polar Capital Fund AF 109,83%
BlackRock Global F AF 107,45%

mehr

Wirtschaft Rubriken
Rubriken Wirtschaft Göttingen und die Welt
Sommerfest der Südniedersächsischen Wirtschaft