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Göttinger Loreto Tätowier- und Piercing-Studio zieht um

Körperkunst Göttinger Loreto Tätowier- und Piercing-Studio zieht um

Manuel Loreto bezeichnet sich selbst als Körperkünstler. Und als solcher trage er Verantwortung, betont der Inhaber des Tätowier- und Piercing-Studios Loreto: „Bevor wir einem Kunden ein Tattoo stechen, müssen wir sicher sein, dass er tatsächlich einen Bezug zu dem von ihm gewünschten Motiv hat.

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Hat seine Ladenfläche vergrößert: Manuel Loreto.

Quelle: Vetter

Göttingen. Schließlich wird er es für den Rest seines Lebens auf der Haut tragen.“ Gesicht und Hände seien Körperteile, wo die Nadel nichts zu suchen habe, sagt er weiter, und ohne die Einwilligung der Eltern laufe bei unter 18-Jährigen gar nichts.

Seit dem 14. Januar bietet Loreto nicht mehr in der Groner Straße 1 , sondern ein paar Meter weiter in der Nummer 4 seine Dienste an. „Wir haben hier das Doppelte an Platz“, erklärt „Lolo“, wie Loreto sich selber nennt. „Bisher waren es 60, jetzt sind es 120 Quadratmeter.“ Neben ihm tätowiert auch seine Angestellte Miriam Peschko, die gerade ihre zweijährige inoffizielle Lehrzeit im Loreto beendet hat und in Kürze ein Kunststudium in den Bereichen Illustration/visuelle Kunst aufnehmen möchte. Darüber hinaus ist Bettina „Dina“ Winter im Team , die für die Piercings verantwortlich ist.

Bewunderung für Picasso

Tätowierungen seien gesellschaftsfähig geworden, sagt Loreto. Das Altersspektrum der Kunden reiche von acht bis 80, mehr als die Hälfte seien Frauen. Mittlerweile sei es keine Ausnahme, dass ganze Familien, Vater, Mutter, volljährige Kinder, zu ihm kämen, um sich gemeinsam tätowieren zu lassen. Der Geschäftsmann, der Picasso bewundert, wurde im spanischen Málaga geboren und kam als Kind nach Deutschland. Er arbeitete zunächst als Goldschmied , bevor er 1995 mit dem Tätowieren begann. 2000 eröffnete er ein Tattoo-Studio in Kassel , zwei Jahre später ein weiteres in Göttingen.

Von Hauke Rudolph

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Entwicklung „nicht erfreulich“

Mit Papier verhängte Schaufenster und verschlossene Türen prägen das Bild der Groner Straße in der Göttinger Innenstadt. Vom Karstadt-Komplex Richtung Bahnhof gibt es fünf Leerstände. Geschäfte schließen, Neuvermietungen lassen auf sich warten: Die Entwicklung des Einzelhandels hat sich nach Einschätzung von Experten in den vergangenen Jahren verschlechtert.

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