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Göttinger Zeit von Negishi

Nobelpreisträger Göttinger Zeit von Negishi

Einer der Nobelpreisträger für Chemie hat an der Universität Göttingen geforscht.

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Ei-ichi Negishi

Quelle: dpa

Ei-ichi Negishi sei 1998 am Institut für Organische Chemie bei Prof. Armin de Meijere gewesen, teilte die Universität am Dienstag, 12. Oktober, mit.

Negishi erhielt 1997 den Humboldt-Forschungspreis und konnte damit den Forschungsaufenthalt in Göttingen verwirklichen. „Im Zentrum seiner damaligen Arbeit in Deutschland standen genau die bahnbrechenden Forschungen, für die er nun hochverdient den Nobelpreis erhält“, erklärte die Humboldt-Stiftung.

Vor einer Woche wurde Negishi mit dem Japaner Akira Suzuki und dem US-Amerikaner Richard Heck der Nobelpreis für Chemie verliehen. Er wird ihnen für ihre Erkenntnisse über stabile Verbindungen zwischen Kohlenstoff-Verbindungen im November verliehen. Negishi, 1935 in Japan geboren, ist seit 1960 in den USA und forscht an der Purdue University in Indiana. „Ich habe bewusst keine Patente auf meine Entdeckungen angemeldet“, um möglichst vielen Menschen die Anwendung der Forschungsergebnisse zu ermöglichen, erklärte der Chemiker.

jes/dpa

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