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Güterverkehrszentren im Hinterland

Mobilitätstalk Güterverkehrszentren im Hinterland

Mit der Globalisierung nimmt der Schiffsverkehr zu. Experten rechnen in den kommenden zehn Jahren mit einer Verdoppelung, berichtet Thomas Nobel vom Dachverband der Güterverkehrszentren (GVZ), der Deutschen GVZ-Gesellschaft. In den Häfen werde der Platz für Logistikzentren knapp. GVZ im Hinterland könnten diese Aufgabe übernehmen.

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Gruppenbild mit Verkehrsminister: Jörg Bode (Vierter von rechts) beim Mobilitätstalk.

Quelle: Heller

In Niedersachsen gebe es besonders viele von ihnen. „Wir nutzen unsere geographische Lage, um uns als Mobilitätsland zu profilieren“, sagt Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Jörg Bode (FDP).

Von Deutschlands insgesamt 34 GVZ ist das am Göttinger Güterbahnhof (Hallengröße: ein Hektar) laut Nobel eines der Zentren mit geringem mittleren Entwicklungsstand. Die größten Hallen haben eine Fläche von 500 Hektar. Die Zentren dienten zur Bündelung des Verkehrs. Sie entlasteten so den Rest der Region.

Durch ihre Größe stieße die Ansiedelung zum Teil auf den Widerstand der Anwohner. Die Genehmigungsverfahren seien lang. Die GVZ sind auch aus Klimaschutzgründen sinnvoll, betont Nobel. Sie trügen dazu bei, dass ein Teil des Verkehrs auf die Schienen verlagert werde. Dass dies überhaupt möglich geworden sei, habe mit der Bahnreform zu tun.

In deren Rahmen seien im Bereich Gütertransport Über-Nacht-Verbindungen eingerichtet worden. GVZ schaffen zudem Arbeitsplätze, erklärt Nobel. In den 34 deutschen Zentren hätten sich 1300 Unternehmen angesiedelt, die insgesamt mehr als 52.000 Menschen beschäftigten. Selbst während der jüngsten Wirtschaftskrise sei dort investiert worden. Der Dachverband befasst sich auch mit Fragen, die die wachsende Bedeutung der Zentren aufwirft. Naturkatastrophen oder Terroranschläge könnten GVZ funktionsunfähig machen. Dann würden Versorgungsprobleme auftreten. Dagegen gelte es Notfallpläne zu erarbeiten.

In Göttingen ist die größte Herausforderung derzeit die Nordanbindung des GVZ an den Autobahnzubringer in Weende. Die Pläne sind fertig, die Mittel stehen bereit, doch die Entscheidungsfindung bei der Bahn zieht sich hin, erläutert Klaus Rüffel von der städtischen Wirtschaftsförderung GWG. Ohne deren Flächen ließe sich der Bau einer Straße aber nicht realisieren.

Unterdessen will Novelis mehr Aludosen-Deckel produzieren. Die Nachfrage steige insbesondere in Brasilien. Bleibe alles beim Alten, rolle mehr Verkehr durch die Hannoversche Straße.

Von Michael Caspar

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