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Handel startet sanft ins Weihnachtsgeschäft

Vielversprechende Umsatz-Prognosen Handel startet sanft ins Weihnachtsgeschäft

Die Umsatz-Prognosen lassen Einzelhändler-Augen strahlen. Nach Schätzungen des Handelsverbands Deutschland (HDE) nehmen die Geschäfte und Online-Anbieter im November und Dezember rund 94,5 Milliarden Euro ein. Das Weihnachtsgeschäft läuft auch in Göttingen an – allerdings nur inoffiziell.

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„An diesem Montag sanft in das Weihnachtsgeschäft gestartet.“ Die Ladenzeile des Göttinger Kauf Parks kommt schon recht weihnachtlich daher.

Quelle: Markus Hartwig

Göttingen. „Wir starten mit dem Weihnachtsgeschäft ein wenig schleichend und noch nicht mit voller Wucht“, sagt Alexander Grosse. Der Vorsitzender des Handelsverbandes Hannover, Kreisverband Göttingen teilt die Meinung des deutschen Handelsverbands und sieht die Prognosen auch auf die mehrere hundert Göttinger Händler zutreffen.

„Die Stimmung ist gut, und die Lager sind reich gefüllt und wir Händler gerüstet. Jetzt, da es im Harz den ersten Schnee gegeben hat, stellt sich auch die Stimmung für die Weihnachtszeit langsam ein. Wir beginnen langsam und auch die Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen der Göttinger Innenstadt werden erst nach Totensonntag eingeschaltet“, so Grosse.

 Ein wenig früher dran ist der Kauf Park. „Wir sind diesen Montag sozusagen sanft in das Weihnachtsgeschäft gestartet“, sagt „Kauf Park“-Manager Andreas Gruber. Die teilweise sehr weihnachtlich geschmückte Ladenzeile mit den Weihnachtsbäumen sollen die Besucher zusätzlich in Stimmung für die Weihnachtseinkäufe bringen.

Dabei beginnt das Weihnachtsgeschäft traditionell erst nach dem Totensonntag. „Das hat sich aber doch schon seit Längerem ein wenig nach vorne verlagert. Wir haben zum Beispiel Benefiz-Aktionen, die perfekt in die Zeit passen. Generell gilt jedoch: Der richtige Startschuss fällt dann ab Montag, 27. November“, betont Gruber.

Das Weihnachtsgeschäft

Die Weihnachtsumsätze steigen seit 2009. Vor allem der Internet-Handel boomt dabei, es wird ein Plus von zehn Prozent erwartet. Traditionell ist das Weihnachtsgeschäft für zahlreiche Unternehmen sehr wichtig. Läden machen laut Verband etwa 19 Prozent ihres Jahresumsatzes in der Zeit, Online-Anbieter gut ein Viertel. Speziell bei Spielwaren sowie bei Uhren und Schmuck entfallen auf das Weihnachtsgeschäft mehr als 25 Prozent des Jahresumsatzes. Als umsatzstärkstes Wochenende des Jahres gilt das dritte Wochenende im Dezember.

 Kunden, die sich mit dem Einkauf von Weihnachtsgeschenken gern Zeit lassen, haben es in diesem Jahr schwer: Der Heiligabend fällt auf einen Sonntag. Dass mit dem 24. Dezember somit ein umsatzstarker Einkaufstag wegfällt, mache das Weihnachtsgeschäft „sehr speziell – für Kunden und Verkäufer“, fügt Gruber an.

Die Diskussion, ob an Heiligabend ein zusätzlicher verkaufsoffener Sonntag angeboten werden soll, habe er nicht geführt: „Das war für mich klar. Wir haben in Göttingen gesetzlich vier verkaufsoffene Sonntag pro Jahr, und wir haben unseren Anteil im Kauf Park genutzt. Deswegen war das für uns eher nie ein Thema.“ 

Im Vergleich zum Vorjahr erwartet der HDE ein Umsatzplus von drei Prozent. HDE-Präsident Josef Sanktjohanser betonte allerdings, dass nicht alle Händler gleichermaßen profitieren werden. „Kleinere Unternehmen gehen mit bescheidenen Erwartungen in die letzten Wochen des Jahres“, sagte er.

„Größere Unternehmen erwartet hingegen gute Geschäfte.“ Gerade kleinere Geschäfte könnten nicht so große Sortimente anbieten wie beispielsweise Online-Händler, das mache ihnen die Geschäfte schwerer. Das sei auch für die Innenstädte problematisch. Grosse sieht dennoch Chancen für die Läden, denn hier könnten die Kunden mit alles Sinnen einkaufen. „Zudem muss ich nicht lange auf mein Paket warten. Einkaufen ist für mich auch immer ein haptischer Vorgang.“

Von Mark Bambey

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