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Hightech-Forschung für die Wirtschaft

25 Jahre Laser-Laboratorium Göttingen Hightech-Forschung für die Wirtschaft

Das Laser-Laboratorium Göttingen besteht seit 25 Jahren. Zum Festakt am Montag, 26. November, begrüßt Institutsleiter Alexander Egner unter anderem den niedersächsische Ministerpräsident, David McAllister (CDU), im Hans-Adolf-Krebs-Weg 1.

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Baut ein Mikroskop zur Untersuchung von Transportprozessen in Zellen: David Köhne.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Heute ist der Laser ein unverzichtbares Werkzeug in vielen Bereichen des Lebens. Jedes Jahr werden weltweit Laser für 100 Mrd. Dollar umgesetzt, wobei deutsche Firmen einen Marktanteil von zehn Prozent halten. Damit hat Physiker Theodore Maiman, der 1960 den ersten Laser vorstellte, nicht gerechnet. Er scherzte damals: „Die Lösung ist gefunden, jetzt fehlt nur noch das Problem.“

Eine wichtige Rolle bei der Erschließung praktischer Anwendungen haben in der Bundesrepublik die mehr als 30 Laser-Institute gespielt. Als eines der ersten entstand 1987 das Laser-Laboratorium. Auf die Notwendigkeit einer solchen Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft machte Fritz Peter Schäfer, Professor am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, um 1985 den damaligen Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Ernst Albrecht (CDU), aufmerksam.

Albrecht sagte seine Unterstützung zu. So initiierte Schäfer, der 1966 den Farbstofflaser erfunden hatte, zusammen mit seinem ehemaligen Doktoranden Dirk Basting, dem Gründer der Firma Lambda Physik (heute Coherent), und Professor Jürgen Troe von der Universität Göttingen das Laser-Laboratorium.

Zunächst lebte das Institut ausschließlich von Landesmitteln. Seit den 90er-Jahren wirbt es jedoch zwei Drittel seines Etats (2012: 4 Mio. Euro) in Form von Drittmitteln bei Forschungsprojekten und der Industrie ein. Eine „außergewöhnlich hohe Quote“ betont Troe, der heute Vorstandsvorsitzender des Trägervereins ist.

„Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt seit Gründung ist die Diagnostik von Verbrennungsprozessen“, berichtet der langjährige Leiter des Instituts, Professor Gerd Marowsky, der nun dem Vorstand des Trägervereins angehört. Die 55 Institutsmitarbeiter befassen sich aber auch mit optischer Nanoskopie zur Untersuchung von Transportvorgängen in Zellen oder mit der Messtechnik für die Positionierung von Halbleiter-Rohlingen in der Mikrochip-Herstellung.

Am Institut sind bisher 72 Diplom- und Masterarbeiten sowie 61 Promotionen entstanden. Von den Doktoren gingen zwei Drittel in die Wirtschaft. Ein Drittel blieb in der Wissenschaft. Es hat etwa fünf Firmenausgründungen gegeben. Dort entstanden 100 Arbeitsplätze.

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