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Hobby-Center Göttingen verabschiedet sich nach Ostern von Playmobil

25-Jahr-Feier Hobby-Center Göttingen verabschiedet sich nach Ostern von Playmobil

Ferngesteuerte Autos, alles für die Modelleisenbahn sowie Schiffe, Hubschrauber, Trucks und vieles mehr zum Selberbauen: Das sind die Sortiments-Schwerpunkte des Hobby-Centers im Maschmühlenweg 40. 1988 gegründet, feiert das Fachgeschäft, das sich im Besitz der Abraham Grundstücks KG befindet, 25-jähriges Jubiläum.

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Leitet in Northeim an der Thomas-Mann-Schule die Arbeitsgemeinschaft Modellbau: Hobby-Center-Verkäufer Manfred Durstwitz.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. „Wir haben alles, was große Kinder für ihr Hobby benötigen“, beschreibt Projektmanager Carsten Roese das Angebot. 90 Prozent dieser „großen Kinder“ sind männlichen Geschlechts, wobei die Zahl der Frauen steigt: „Wir beobachten, dass mehr und mehr Frauen sich am Hobby ihrer Männer beteiligen. Sie sind häufig für den kreativen Part zuständig, übernehmen beim Bau einer Modelleisenbahn beispielsweise die Errichtung von Gebäuden sowie die Gestaltung von Landschaften“, so Roese. 

Nach Ostern werde es einen Umbau der 350 Quadratmeter großen Verkaufsfläche geben. „Wir werden Lego, Playmobil und weitere Spielsachen aus dem Sortiment nehmen und uns in Zukunft auf unsere Schwerpunkte – Eisenbahn, Modellbau und ferngesteuerte Autos – konzentrieren“, kündigt Roese an.

Besonders letzterer Geschäftszweig werde immer stärker, während im Eisenbahn-Bereich aufgrund von Nachwuchsproblemen Stagnation herrsche.

Zehn Mitarbeiter, darunter drei Azubis, hat das Hobby-Center, alle sind sie auf einen bestimmten Bereich spezialisiert. „Dieses Spezialwissen sowie die Breite und die Tiefe des Sortiments sind unsere Stärke“, sagt Roese. „Beispielsweise sind wir größter Märklin-Händler Südniedersachsens und besitzen den Giftschein, dürfen also Nitro-Treibstoff für ferngesteuerte Autos vertreiben.“

Verkäufer Manfred Durstewitz gibt sein Wissen in einer Modellbau-AG in der Thomas-Mann-Schule in Northeim weiter: „Den Kindern macht es gewaltigen Spaß, und es ist gut für ihre Fingerfertigkeit.“ Der langjährige Angestellte kann sich noch gut an die Zeit vor einem Vierteljahrhundert erinnern: „Damals war das Angebot noch viel weniger ausdifferenziert.“

Einen Artikel gibt es heute allerdings nicht mehr: das Atomkraftwerk für die Modelleisenbahn.

Von Hauke Rudolph

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